Alles im Fluss – Wotofo Flow

Alles im Fluss – Der Wotofo Flow

Wotofo FlowMit dem Wotofo Flow kommt demnächst ein neuer Sub-Ohm Tankverdampfer auf den Markt, der mich positiv überrascht hat, und das, obwohl mich Fertigcoil-Verdampfer bisher nur selten geschmacklich überzeugen konnten. Einer der Letzten, der das geschafft hatte, war der Uwell Crown (die erste Version), doch dem neuen Wotofo Flow gelang dies nun auch. Vielleicht liegt es daran, dass er vollkommen einfach aufgebaut ist und ohne gezwungene Innovation daher kommt. Er funktioniert einfach nur und hat noch dazu eine wirklich gelungene Geschmacksentfaltung.

Da der Wotofo Flow voraussichtlich erst ab Anfang 2018 in Deutschland erhältlich sein wird, haben wir uns den Verdampfer vorab bei www.heavengifts.com in China bestellt.

Mit seinen 24 mm Durchmesser und einer Höhe von nur 40 mm wirkt er sehr kompakt, verfügt dennoch über ein praxistaugliches Volumen von 4 ml. Etwas befremdlich wirkte auf mich der im Tank steckende Silikonklotz. Mit ihm wird das Volumen auf 2 ml reduziert. Es wundert vermutlich niemanden, dass ich als ersten Schritt nach dem Auspacken, den Tank aufgeschraubt und dieses unsinnige Detail entfernt habe.

Nachdem der Silikonstopfen nun entfernt ist, betrachten wir uns jetzt das eigentliche Gerät. Optisch gesehen ist der Wotofo Flow sehr schlicht. Lediglich die sechs Einkerbungen an der Top Cap geben seinem Aussehen ein wenig Charakter. Das Drip Tip (Standard Anschluß) aus Delrin ist zwar sehr kurz, durch seine starke Abrundung an der Oberseite ist es jedoch sehr angenehm an den Lippen. Man kann es aber auch problemlos gegen jedes andere Standard Drip Tip tauschen.

Zum Befüllen wird die Top Cap abgeschraubt. Darunter befinden sich zwei Befüllöffnungen, die ausreichend groß dimensioniert sind, so dass das Befüllen sehr einfach von statten geht und man nicht Gefahr läuft, beim Befüllen zu kleckern.

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Die unten liegende Luftzugskontrolle lässt sich durch seitliches Drehen leicht auf die gewünschte Größe einstellen. Die maximale Öffnung beträgt 12 mm x 2 mm, was für die meisten Dampfer völlig ausreichend sein sollte. Ein echter Cloud Chaser ist der Wotofo Flow damit zwar nicht, aber das will er auch nicht sein.

Ein etwas störendes Detail: Bei stark reduziertem Luftzug neigt der Verdampfer dazu, relativ laut zu pfeifen. Da man ihn aber ohnehin meistens mit relativ stark geöffneter AFC betreiben wird, kann man diesen Punkt vernachlässigen.

Der Glastank zwischen Top Cap und Bottom Cap wird unten und oben jeweils von einem O-Ring abgedichtet. Der Kamin wird dabei in den Coil geschraubt.

Wotofo FlowDie Coils des Wotofo Flow haben recht kleine Liquidlöcher. Diese sind in vier Reihen zu jeweils 3 Löchern (1,4 mm) übereinander angeordnet. Anfangs hatte ich Bedenken, ob diese Öffnungen ausreichend sind. Doch selbst mit 80/20 VG/PG Liquid gab es keine Nachflussprobleme. Natürlich sollte man der Watte nach 4-5 Zügen auch ein paar Sekunden Gelegenheit geben, das Liquid nachfließen zu lassen. Das gilt aber für nahezu jeden Verdampfer.

Der erste Fertigcoil hielt gute drei Wochen, allerdings muss ich gestehen, dass ich ihn nicht gerade vorbildlich behandelt habe. Im Rahmen meines Tests wurden natürlich verschiedenste Liquids ausprobiert. Klar und dünnflüssig, gefärbt, dickflüssig, süß und klebrig. Da war alles dabei.

Auch mit der Leistung bin ich ab und zu über die empfohlene Grenze (60 Watt) gegangen. Das hat der Coil alles ziemlich gut weggesteckt, doch zum Schluss hat man gemerkt, dass er unter dem Test gelitten hat. Bei einem vernünftigen Umgang kann ich mir allerdings gut vorstellen, dass der Coil wesentlich länger hält.

Das geschmacklich beste Ergebnis hatte ich übrigens zwischen 40 und 45 Watt. In diesem Bereich kann der Wotofo Flow sein Potenzial am Besten ausspielen.

Wotofo FlowWas mir bei Fertigcoilverdampfern immer sehr wichtig ist, ist die Beständigkeit. Beinahe jeder Fertigcoil-Verdampfer schafft es heutzutage mit der ersten Tankfüllung eine sehr gute Entfaltung des Geschmacks zu liefern. Meistens merkt man erst bei der zweiten oder dritten Tankfüllung, ob ein Verdampfer auch dauerhaft sein Niveau halten kann. In diesem Punkt hat mich der Wotofo Flow auch nach der zwanzigsten Tankfüllung noch immer überzeugt.

Übrigens: Die Verdampferköpfe des Wotofo Flow sind kompatibel mit denen des SMOK TVF8 Baby Beast.

Der Wotofo Flow ist kein Cloud Chaser, aber auch kein MTL Verdampfer. Er siedelt sich irgendwo im Mittelfeld an, bietet dafür aber ein hervorragendes Geschmackserlebnis bei immer noch ordentlicher Dampfentwicklung.

Seine Stärken sind die Dauerhaftigkeit der Coils, sowie der schlichte und unkomplizierte Aufbau.

Wer einen Verdampfer mit Fertigcoils sucht, der einfach nur zuverlässig seinen Dienst verrichtet und dem Anwender keine Probleme bereitet, der wird mit dem Wotofo Flow zufrieden sein.

 

Technische Daten

Durchmesser 24,0
Höhe 40,0 mm
Tankkapazität 4 ml
Material Edelstahl (SS 316), Pyrex Glas
Coil 0,25 Ohm (35 – 60 W)
  Kompatibel mit SMOK TFV8 Baby Beast Coils
Befüllsystem Top Fill, geschraubt
Airflow Stufenlos, Bottom-AFC
Zugcharakteristik Direct to Lung
510er Versilbert, fest, hervorstehend
Farben Gold, Blau, Multicolor, Schwarz, Edelstahl
Preis ca. 30-40 €


Den vollständigen Artikel findet ihr in der nächsten Ausgabe vom DAMPFERmagazin.

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DAMPFERmagazin Ausgabe 09/2017RAPA NUI
Yogs-Tiki-Pfeifen
DAS KLEINE WICKEL 1×1 – Teil 1
Alles über das Selbstwickeln
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DURSTIGER KLEINER TROLL

Wotofo The Troll RTA
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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Mein Name ist Horst Winkler, auch bekannt als Horwin. Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin,und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen kritischen Artikel zur geplanten Überregulierung oder zur falschen Darstellungen des Dampfens in den Medien und in der Politik. Wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen jedoch ebenso immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.

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