Aspire AVP

ASPIRE AVP

Aspire AVP

Aspire AVPAuf den ersten Blick sieht das Aspire AVP Pod System nicht viel anderes aus, als ähnliche Geräte von anderen Herstellern. Das ändert sich aber schnell, wenn man es erst einmal in der Hand hat. Sofort fällt auf, dass es nicht aus billigem Plastik gemacht wurde, sondern dass man es hier mit einem Gehäuse aus einer Zink-Legierung zu tun hat. Doch es gibt noch ein paar weitere Punkte, in denen sich das Aspire AVP positiv von anderen Systemen abhebt.

Auf den beiden Flächen der Vorder- und Rückseite befindet sich eine Carbon-Optik, die umrahmt wird vom stabilen Gehäuse. Durch die leicht trapezartige Form wirkt das Gerät sehr modern. Die Kanten sind sauber abgeflacht, so dass das Gerät sowohl sehr gut in der Hand liegt, aber bei Bedarf auch schnell und unauffällig in der Hosentasche verschwinden kann.

Aspire AVPAuf der Oberseite ist die Aufnahme für den AVP Pod. Dieser wird durch zwei Magnete sicher in Position gehalten. Die Magnetkraft ist allerdings nicht so stark, dass man Mühe hat, den Pod zu entfernen. Er sitzt zwar recht stramm, kann aber mühelos mit zwei Fingern herausgezogen werden.

Obwohl es sich um ein Auto-Draw Gerät, also ein Pod System mit Zugautomatik handelt, befindet sich auf der Vorderseite ein kleiner Taster. Dieser hat mehrere Funktionen. Zum einen dient er zum Ein- bzw. Ausschalten des Geräts (5-fach klick), zum anderen lässt sich über den Taster der Leistungsmodus wechseln. Dazu muss man den Taster zweimal kurz hintereinander drücken.

Aspire AVPLeistungsstufe wählbar

Die jeweilige Leistungsstufe wird farblich über eine, im Taster integrierte, LED angezeigt. Rot symbolisiert dabei eine Leistung von 8 Watt, blau steht für 10 Watt und sobald die LED grün leuchtet, liefert die Elektronik 12 Watt.

Der Pod selbst ist gut gelungen. Negativ ist hier nur, dass sich der Verdampferkopf nicht wechseln lässt. Umwelttechnisch bedeutet dies, dass hier eine große, fest zusammenhängende Kombination aus verschiedenen Kunststoffen und Metallen weggeworfen werden muss.

Positiv zu erwähnen ist, dass man keine Mühe hat zu erkennen, wieviel Liquid sich noch im Pod befindet. Der komplette Pod ist halb-transparent und man kann jederzeit den Liquidstand ablesen.
Aspire AVPInteressant ist auch, dass man beim AVP Pod zum Befüllen nicht, wie bei anderen Systemen, einen Silikon-Stöpsel entfernen oder mit Nadel-Flaschen hantieren muss, um das Liquid tropffrei einzufüllen. Stattdessen befindet sich an der Öffnung zum Befüllen ein kleines Ventil.

Sauberes Befüllventil

Hier setzt man einfach mit der Liquidflasche an und drückt die Spitze der Flasche in Richtung des Tanks. Durch den Druck auf die Flasche, der so entsteht, wird das Liquid durch das Ventil in den Tank gedrückt. Mühelos füllt sich so der Tank, ohne dass auch nur ein einziger Tropfen daneben geht. Sehr gut gelöst!

Im Inneren des Geräts ist eine feste Akkuzelle verbaut. Messungen ergaben eine Kapazität von 703 mAh, hier wurde die Herstellerangabe von 700 mAh sogar leicht überschritten. Der Ladestrom lag konstant bei ca. 0,85 A so dass der Akku nach 65 Minuten voll aufgeladen war. Zum Aufladen der Akkuzelle befindet sich ein Micro-USB Anschluss auf der Unterseite des Geräts.

Aspire AVPDer Zugwiederstand des Aspire AVP ist nicht einstellbar, bietet jedoch einen sehr restriktiven Luftzug, so dass sich das Gerät sehr gut für Umsteiger eignet.

Abgesehen vom Umweltaspekt zählt das Aspire AVP zu den besten Pod Systemen, die ich in letzter Zeit testen konnte. Bei der Geschmacksentfaltung liegt es weit vorne. Selbst komplexere Liquids kommen in dem System sehr gut zur Geltung.

Außerdem hat es mich erstaunt, dass ich es nicht geschafft habe, Liquid in den Mund zu bekommen, was bei vielen anderen Pod Systemen mit Zugautomatik oftmals ein Manko ist.

 

Technische Daten
NameAspire AVP
HerstellerASPIRE
ErscheinungsdatumAugust 2019
Lieferumfang1 x Aspire AVP
2 x Aspire AVP Pod (1.2 Ω)
1 x Lanyard
1 x Mikro USB Kabel
1 x Bedienungsanleitung
Preisca. 30 €
KategoriePOD-System
PrinzipZugautomatik
Kapazität Akkuintegriert, 700 mAh (~ 703 mAh)
Kapazität Tank~ 2.0 ml
Tank wiederbefüllbarJa
Höhe/Breite/Tiefe82.0 / 39.0 / 14.0 mm
BefüllmethodeVentil
Gewicht~ 70,3 g
MaterialZink-Legierung, Kunststoff
Farben/VariantenAcht Farbvarianten
Anzeige/DisplayLED
AFCnein
ModusVW
Ausgangsleistung8, 10 oder 12 Watt
Pods1,2 Ω (NiChrome Coil)
Coils einzeln wechselbarNein
Pass ThroughJa
SchutzKurzschluss, Überladung, Tiefentladung, Pod Erkennung, Zugdauerbegrenzung
USBMikro USB Typ B

 
 


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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.