Aspire Cobble AIO

Aspire Cobble AIO

Aspire Cobble AIO

Aspire Cobble AIOAngelehnt an die Form einer Muschel, hat Aspire das Cobble AIO als kompaktes POD System auf den Markt gebracht. Es ist extrem flach und leicht, und kann daher jederzeit unauffällig in jeder Hemd oder Hosentasche verschwinden. An der dicksten Stelle ist es gerade einmal 15,5 mm dick.

Dennoch hat Aspire sich bemüht, ein vollwertiges POD System zu liefern, das sich sowohl für Einsteiger, wie auch als Zweitgerät für Unterwegs eignet.

Das kompakte Gehäuse verzichtet auf einen klassischen Feuertaster. Stattdessen wird das Aspire Cobble AIO durch einen Unterdruckschalter aktiviert. Zieht man am Mundstück, wird der Verdampferkopf des Pods aufgeheizt. Ein häufiger Nachteil dieser Technik ist, dass man bei zu starkem bzw. häufigem Ziehen irgendwann Liquid in den Mund bekommt. Das ist etwas, was alle Systeme mit Unterdrucksensor gemeinsam haben, weshalb mir persönlich Geräte mit separaten Feuertaster lieber sind.

Aspire Cobble AIODie Kapazität des integrierten Akkus beträgt laut Hersteller 700 mAh, und konnte in Tests etwa 686 mAh aufnehmen. Die Elektronik des Cobble AIO arbeitet im Bypass Modus, d.h. es wird die jeweils vorhandene Spannung des Akkus an den Coil weitergereicht.

Der, im Verhältnis zum Gerät, überdimensional große Pod muss komplett entsorgt werden, sobald der Coil verbraucht ist. Der Coil aus NiChrome hat einen Widerstand von 1,4 Ohm und lässt sich nicht austauschen. Zum Befüllen des Pods befindet sich am unteren Ende ein großer Silikon Stopfen, der automatisch fixiert wird, sobald man den Pod in das Gerät schiebt. Der Tank innerhalb des Pods fasst dabei bis zu 1,8 ml. Um den Inhalt des Pods zu überprüfen, befindet sich seitlich ein kleines Sichtfenster. Allerdings lässt sich dadurch nicht wirklich viel erkennen.

Aspire Cobble AIO

Hervorragendes Design

Sobald der Pod in das Gehäuse geschoben ist, wirkt alles wie aus einem Guss. Die unsymmetrische Form passt sich hervorragend dem Design des Aspire Cobble AIO an und sitzt, dank Magnethalterung, fest in seiner Halterung.

Aspire Cobble AIOEtwas zu fest, meiner Meinung nach. Ich hatte anfangs Probleme, den Pod wieder herauszuziehen, da man ihn, aufgrund seiner Form, nicht richtig fassen kann. Auch der Hinweis in der Anleitung, ihn seitlich wegzukippen, gelingt nicht auf Anhieb, da man an den stark abgerundeten Kanten immer wieder abrutscht. Insbesondere bei Anfängern könnte das für Frust sorgen.

Wie bei einem Pod System üblich, ist der Zugwiderstand auch beim Aspire Cobble eher restriktiv, lässt sich jedoch nicht einstellen.

Seitlich befindet sich ein Mikro-USB Port, über den der integrierte Akku bequem aufgeladen werden kann. Eine farbige LED symbolisiert hierbei den Ladezustand des Akkus (über 3,8 Volt = grün, 3,5 bis 3,8 Volt = blau, unterhalb 3,5 Volt = rot). Die LED leuchtet jedoch nur während man an dem Gerät zieht, was es schwierig macht, den Ladezustand zu überprüfen, wenn man nicht gerade einen Spiegel vor sich hat.

Aspire Cobble AIODie Elektronik verfügt sowohl über eine Sicherung gegen Kurzschluss, gegen Über- und Tiefentladung, sowie einen Schutz gegen Überhitzung. Außerdem ist die Zugdauer auf 8 Sekunden begrenzt. Diese Begrenzung macht bei einem Mod mit Taster durchaus Sinn, da man so unbeabsichtigtes Dauerfeuer verhindert. Ob man so etwas bei einem Gerät mit Unterdruck-Sensor tatsächlich benötigt, ist fraglich.

Als Farbvarianten stehen für den Aspire Cobble die Modelle Dark Marble, Carbon Fiber, Mountain Mist, Zebra Stripe sowie Wood Grain zur Verfügung.

Fazit

Auch wenn das Aspire Cobble AIO ein sehr schönes Gerät ist, muss man leider zu dem Schluss kommen, dass die schöne Optik nicht alles ist. Ich habe eine Entriegelung vermisst, die es mir ermöglich, den Pod unkompliziert aus dem Gehäuse zu entfernen. Dass man den Coil nicht wechseln kann, ist bei einem solchen System zwar durchaus üblich, besonders umweltschonend ist es dennoch nicht. Zusammen mit dem Coil landet somit jedes Mal ein großes Stück aus verschiedenen Kunststoffen und Metallen im Müll. Auch die fehlende AFC und das mickrige „Sichtfenster“ in den Tank tragen nicht gerade positiv zum Urteil bei.

Aspire Cobble AIODass es viel besser geht, hat man bei Aspire bereits mit dem Nautilus AIO Set gezeigt. Dieses verfügt, im Gegensatz zum Cobble AIO, über eine vernünftige Entriegelung für den Pod. Zudem kann der Coil einzeln gewechselt werden und verfügt über eine kleine AFC. Auch der Tankinhalt ist jederzeit durch den halb-transparenten Pod sichtbar.

Ebenfalls von Bedeutung bei einem Pod System, ist die Dampfentwicklung und die Geschmacksentfaltung. Leider kann auch in diesen Punkten der Coil des Cobble AIO den Nautilus Coils nicht das Wasser reichen, wodurch man abschließend ganz klar sagen muss, dass hier das Aspire Nautilus AIO Set die Nase weit vorne hat.

Technische Daten
NameCobble AIO
HerstellerAspire
ErscheinungsdatumDezember 2018
KategorieAll-in-One
KlassePOD-System (Zugautomatik)
Höhe/Breite/Tiefe78,0 / 41,0 / 15,5 mm
Gewicht~ 35,3 g
MaterialKunststoff, Metall
Farben/VariantenDark Marble, Carbon Fiber, Mountain Mist, Zebra Stripe, Wood Grain
Displaynein
AFCnein
ModusBypass
Coilintegriert, ca. 1,4 Ω / NiChrome
Tank~ 1.8 ml
Akkuintegriert, 700 mAh (686 mAh)
Ausgangsleistung-
SchutzKurzschluss, Überladung, Tiefentladung, Überhitzung, Zugdauerbegrenzung (8 Sekunden)
Lieferumfang1 x Aspire Cobble AIO
1 x USB-Kabel
1 x Bedienungsanleitung
Preisca. 25 €
Zubehör/ExtrasErsatzpod (einzeln) ca. 10 €

 


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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.