Bundesverband Rauchfreie Alternative e.V.

Bundesverband Rauchfreie Alternative e. V.

Bundesverband Rauchfreie Alternative e.V. ist endlich eingetragen.

Jetzt kann es losgehen!

Im Corona-Jahr ist vieles anders, auch eine Vereinsgründung macht da keine Ausnahme.

Vor über einem Jahr kamen initiiert von Wissenschaftsjournalist Dietmar Jazbinsek im Rahmen der „The Hall of Vape“ Messe in Hamburg einige Dampferinnen und Dampfer zusammen, da sie die Interessen der Dampferinnen und Dampfer bisher nur unzureichend in der Öffentlichkeit und damit auch in der Politik vorfinden konnten. 

OK, die in der öffentlichen Wahrnehmung bereits aktiven Verbände transportieren die Sache „Dampfen“ mittlerweile sehr gut in die heimische und auch in die europäische Politik. Doch kann man es den als Händlerverbänden ausgerichteten Vereinen sicher nicht verübeln, dass eben nur die Ansichten und Bedürfnisse der Hersteller und Händler bei allen Aktivitäten im Vordergrund stehen.

Sicher fällt da auch was Positives für die Dampferinnen und die Dampfer dabei ab, denn die Themen Produktsicherheit und Transparenz der Inhaltsstoffe zum Beispiel, kommen letztlich allen Konsumentinnen und Konsumenten zugute.

Hauptsächlich die Interessenverbände der Pharmaindustrie und der Gesundheitsverbände verzerren mit ihrer falschen Berichterstattung die öffentliche Wahrnehmung der E-Zigarette und damit die parteipolitische Entscheidungsfindung. Dies führt dazu, dass sich der Konsument bei allen diesbezüglichen politischen Entscheidungen übergangen und missachtet fühlt.

Daher wurde der Bundesverband Rauchfreie Alternative e.V. gegründet, um den Dampferinnen und Dampfern ein Werkzeug an die Hand zu geben, um sich in der öffentlichen und der politischen Debatte einbringen zu können.

Tobacco Harm Reduction

Allerdings beschränkt sich der Verband nicht nur auf die E-Zigarette, denn auch andere Möglichkeiten der Tobacco Harm Reduction müssen anerkannt und vertreten werden. Wir sind nicht am Ende der Entwicklung von neuen Möglichkeiten des schadensreduzierten Konsums von Nikotin angekommen. Der Verband steht ein für Innovation und Progression, um eine Beurteilung frei von moralischen Aspekten auf Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen möglich zu machen.

Die Politik sieht sich außer Stande, Aufklärung über schadensreduzierende Alternativen betreiben zu wollen. Wie im Gesundheitswesen gibt es hier nur das Idealbild 0 und Schreckensbild 1 und ignoriert dabei, dass im Leben viele Kommastellen dazwischen liegen. Kommastellen, die noch dazu viel gewichtiger als das Idealbild sein können. Nimmt ein Hersteller oder Händler seine Aufklärungspflicht wahr, wird dies als Werbung fehlinterpretiert, da ein Hersteller oder Händler ja lediglich wirtschaftliche Interessen haben kann.

Wer bleibt also am Ende übrig?

Die Konsumenten müssen das Ruder selbst in die Hand nehmen!

Aufbau des Verbandes

Eine große Herausforderung ist es, ein Gleichgewicht zwischen größtmöglichem Mitspracherecht der Mitglieder*innen und Entscheidungsfreiheit des Vorstandes finden zu können. Dem hat der Bundesverband Rauchfreie Alternative e.V. dahingehend Rechnung getragen, dass es einen Vorstand aus vier Mitglieder*innen gibt. Zwei geschäftsführende Vorstände, ein weiteres Vorstandsmitglied und dem Kassenwart*tin. Dem Vorstand steht ein Beirat aus fünf Mitglieder*innen zur Seite, der vom Vorstand angerufen werden kann. Daneben entscheidet der Beirat über alle Vereinsausgaben, die den Betrag von 10.000,- Euro übersteigen. Die Entscheidung des Beirates ist bindend. Daneben gibt es noch den Kassenprüfer*in und natürlich die ordentliche Mitgliederversammlung. Alle Gremienmitarbeit ist ehrenamtlich.

Bundesverband Rauchfreie Alternative e. V.

Wer kann Mitglied werden?

Mitglied können nur natürliche Personen werden, andere Verbände oder Unternehmen – egal welcher Rechtsform – sind von der Mitgliedschaft ausgeschlossen. Jedes Mitglied ist gleichwertig stimmberechtigt. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 5,- Euro pro Monat.

Die Gründungsmitglieder und der gewählte Vorstand der ersten Legislaturperiode:

Bundesverband Rauchfreie Alternative e. V.

Bundesverband Rauchfreie Alternative e. V.

Um die ursprüngliche Idee einer schnellen Etablierung des Verbandes zu ermöglichen, hat man sich auf eine kurze erste einjährige Legislatur geeinigt. Bereits im zweiten Vereinsjahr 2021 erfolgt im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung die Neuwahl aller Gremien für die dann satzungsgemäße zweijährige Amtszeit.

Die Arbeit im Bundesverband Rauchfreie Alternative e.V. hat begonnen:

Neben dem Aufbau und der Etablierung der Strukturen des Verbandes, steht natürlich die Gewinnung neuer Mitglieder an erster Stelle. Nur wenn viele Interessierte zusammenfinden, wird der Verband seine Arbeit machen können. Daneben hat der Verband den Aufklärungsbedarf gegenüber Medizinern klar erkannt, da diese häufig schlecht oder gar nicht über die Möglichkeiten der Tobacco Harm Reduction informiert sind. Der erste Vorsitzende Simon Bauer konnte dies mit einem Textbeitrag in einem Fachbuch und in einem Beitrag während einer Fachtagung bereits positionieren und weitere Kontakte zu Akademikern, Politikern und Organisationen knüpfen.

Letztendlich hängt aber alles von der aktiven Mitarbeit der einzelnen Mitglieder ab. Ideen sammeln, Projekte gründen und mitmachen.

Auf der ab heute im Laufe des Tages zu erreichenden Internetseite www.bvra.info findet ihr alle Informationen zum Verband, die Satzung und das Formular zur Beantragung der Mitgliedschaft.

Daneben ist der Verband bald auch über Facebook (facebook.com/BVRAeV und facebook.com/groups/bvraev) und Twitter (twitter.com/BVRAeV) erreichbar.

Jetzt liegt es nur an uns:

Reinschauen – Mitglied werden – M I T M A C H E N !

 

Über den Autor

Manfred Schindler
Manfred Schindler
Servus, Als frei- und nebenberuflicher Journalist/Fotograf und Mitglied im BDFJ (www.bdfj.de) hoffe ich Euch - mit meinen Reportagen und Artikeln - auch immer ein wenig unterhalten zu können.