Dampfe sucht Handy – Vapesoul Vone Kit

Vapesoul Vone

Dampfe sucht Handy – Vapesoul Vone Kit

Das Vapesoul Vone Kit besteht aus einer Box die zwar optisch ein wenig an bekannte Geräte erinnert, allerdings einen viel wertigeren Eindruck vermittelt, wenn man sie erst einmal in der Hand hat. Die Kanten sind sanft abgerundet. An mehreren Stellen sind leichte Vertiefungen vorhanden, die sowohl als Design-Element dienen, aber auch mehrere Entgasungslöcher beinhalten. Außerdem ist ein optisch passender Verdampfer enthalten, der über ein interessantes Top-Fill System verfügt.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist uns leider noch kein Release Termin für Deutschland bekannt. Wir haben uns daher das Vapesoul Vone Kit direkt beim chinesischen Großhändler Heavengifts bestellt.

Vone 230 Mod

Aber fangen wir erstmal mit dem Akkuträger an. Er ist 85 mm hoch, 53,5 mm breit und 31,5 mmm tief. Dadurch passen auch Verdampfer mit 24 oder 25 mm Durchmesser sehr gut auf die Box ohne überzustehen. Der 510er Anschluss scheint eingepresst zu sein, macht aber einen sehr robusten Eindruck. Seitlich befindet sich ein überdimensional großer Feuertaster, der jedoch genau in der Mitte gedrückt werden möchte. Darunter befinden sich zwei Taster für Plus und Minus, um z.B. die Leistung einzustellen oder um durch das Menü zu navigieren.

Unter den Taster findet sich ein Micro-USB Port, über den man die Akkus aufladen und ein Firmware Upgrade durchführen kann.

Der Akkudeckel wird zur Seite weggeschoben und klappt Anschließend nach unten auf. Hier kann man nun 18650er Zellen einlegen. Die Plus/Minus-Markierungen auf dem Akkudeckel sind deutlich zu sehen, so dass man nicht lange suchen muss wie rum man die Akkus einlegen soll. Beim Schließen rastet die Klappe deutlich ein.

Hochwertiges Display

Die Box liegt mit ihren 240g (inkl. Akkus) sehr gut in der Hand und hat eine matte, grau-braune Oberfläche die leider etwas empfindlich gegen Kratzer ist. Als Material wird, wie bei den meisten Geräten, eine Zink-Legierung verwendet. Sowohl das Display, als auch der Vapesoul Schriftzug auf der Rückseite werden von einem langgezogenen, sechseckigen Rahmen umfasst.

Das Display wird als 1,3“ HD IPS Screen bezeichnet und ist wirklich sehr gut gelungen. Die mehrfarbige Anzeige ist hochauflösend, wirkt kraftvoll und kontrastreich. Nach dem Einschalten wird in großen Ziffern die eingestellte Leistung dargestellt, zudem sieht man die Ladestandsanzeige für beide Akkus getrennt, den gewählten Modus, sowie den Widerstand des Verdampfers (Ohm), und die abgegebene Spannung (Volt). Zudem wird noch die Zugdauer in Sekunden angezeigt. Ein dreifaches Drücken des Feuertasters öffnet das Display Menü. Hier lässt sich einstellen wie lange die maximale Zugdauer sein soll (5-20 Sekunden), ab wann das Display gedimmt werden soll (5-60 Sekunden), ab wann sich das Display ausschaltet (5-60 Sekunden) und schließlich die Displayhelligkeit (5-100%).

Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne Vapesoul VOne

Drück man „plus“ und „minus“ eine Sekunde lang gleichzeitig, gelangt man in ein weiteres Menü. Ich habe keine Ahnung, weshalb man das Menü aufgeteilt hat. Jedenfalls kann man in diesem Menü zwischen PWR Modus (Watt), Ni (Nickel/temperaturgeregelt), Ti (Titan/temperaturgeregelt), SS(Edelstahl/temperaturgeregelt),  DIY1/2(einstellbarerer Temperaturkoeffizient) und „Find my Phone“ wählen.

Dampfe sucht Handy – Handy sucht Dampfe

Bis auf den letzten Punkt, alles nichts Neues. Die Funktion „Find my Phone” hat mich aber neugierig gemacht. Sie soll dazu dienen sein Handy wiederzufinden, wenn man es einmal verlegt haben sollte.

Die Leistung der Vapesoul Vone lässt sich zwischen 10 und 100 Watt in 0.1 Watt Schritten, bzw. von 100 bis 230 Watt in 1 Watt Schritten einstellen. Ihre maximale Leistung beträgt demnach (theoretisch) 230 Watt. Bei der Temperaturregelung hat man die Wahl zwischen Nickel, Titan, Edelstahl und kann zwei weitere Speicherplätze mit individuellen Temperaturkoeffizienten belegen. Die gewünschte Temperatur lässt sich zwischen 100 und 350 °C bzw. 212 und 662 °F wählen.

Vapesoul Tank

Mit enthalten im Kit ist ebenfalls ein Verdampfer, der Vapesoul Tank. Das Drip Tip aus Ultem ist weder ein 510er noch ein 810er Drip Tip. Ein Drip Tip Adapter ist nicht im Lieferumfang enthalten, so dass man gezwungen ist dieses Drip Tip zu verwenden. Direkt unterhalb des Drip Tips befindet sich die Top Cap mit einem neuartigen Verschluss für das Top Filling. Im oberen Bereich der Top Cap befinden sich zwei gegenüberliegende, goldfarbene Tasten. Drück man diese gleichzeitig, springt der Tank-Deckel nach oben und kann anschließend zur Seite geschoben werden. Nach dem Befüllen des Tanks wird die Top Cap einfach wieder nach unten gedrückt, rastet ein und verschließ so den Tank.

Ich bin mir nicht sicher ob es wirklich an diesem Verschluss lag, aber ich hatte bei meinem Testexemplar jedes Mal das Problem, dass der Tank nach kurzer Standzeit auslief und das Liquid über die AFC entweichen konnte. Auch mit dem Ersatzcoil gab es den gleichen Effekt. Sowas ist mehr als ärgerlich und sollte bei modernen Geräten nicht passieren. Man hat den Eindruck dass die Top Cap durch den gefederten Mechanismus immer etwas unter Druck steht und daher vielleicht nicht 100 %ig dicht ist. Möglicherweise ist dies für das Siffen verantwortlich. Da ich aber nur dieses eine Modell habe kann ich das schlecht verifizieren.

Der Tank selbst fasst etwa 2.5 ml Liquid und verfügt über eine stufenlos verstellbare Luftzugregulierung. Die mitgelieferten Coils haben einen Widerstand von 0.15 Ohm, sind für eine Leistung von 40-120 Watt ausgelegt. Im inneren befinden sich 4×2 Wicklungen.

Geschmacklich sind die Coils eigentlich ganz ok, nur leider hielt aufgrund des ständigen Siffens mein Vergnügen mit dem Verdampfer nicht lange an. Es mag aber sein, dass ich beim Verdampfer ein Montagsgerät erwischt habe, denn in anderen Reviews liest man nichts davon.

Fazit

Das Display hat mir sehr gut gefallen, es ist aufgeräumt und gut lesbar. Die Menüführung ist etwas gewöhnungsbedürftig, und mir ist nicht klar, weshalb man zwei verschiedene Menüs eingebaut hat (Display & Main Menu).

Vapesoul Vone

Bluetooth Handy Verbindung per App

Die Haptik und Verarbeitung der Box gefällt mir sehr gut. Der Verdampfer konnte mich allerdings nicht überzeugen. Bei dem Verschlussmechanismus des Verdampfers hätte etwas mehr Präzision nicht geschadet.

Zusammenfassend kann man sagen: die Box ist nicht schlecht, der Verdampfer aber ist eher ein Fall fürs Recycling. Die mitgelieferte Anleitung (englisch & chinesisch) ist übrigens ziemlich dürftig. Es werden nur die wichtigsten Punkte kurz erklärt. Den Rest muss man durch Ausprobieren herausfinden.

Das merkwürdige „Find my Phone“ Bluetooth Feature, hat (jedenfalls bei mir) nicht einwandfrei funktioniert, was den Gesamteindruck weiter schmälert. Auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass 99% der Dampfer auf diese Funktion gut und gerne verzichten können. Da sie jedoch beworben wird, sollte man auch erwarten können, dass sie auf Anhieb funktioniert.

 

Den kompletten Artikel mit vielen weiteren Details zum Vapesoul Vone Kit, könnt ihr in der  Jubiläums-Ausgabe #50 vom DAMPFERmagazin nachlesen.


Außerdem haben wir in Ausgabe 50 folgende Themen für euch:

 

VAPESOUL ONE
Dampfe sucht Handy
GENIAL EINFACH – EINFACH GENIAL
Der neue SQuape E[c]
VAPE WAVE
Die Dampferwelle aus Frankreich
SMOK G-PRIV 2
Flaggschiff in neuem Gewand
WILLKOMMEN IM CLUB
Bif ML Club Liquids
VAPOR GIANT V5M
… was 2mm so ausmachen!

STEAMPUNK JAHRMARKT
Zum vierten Mal in Bochum
SILIKON SATT
Der Green Tank von Carrys
BO PLUS
Die Cig-a-Like wird erwachsen
… und vieles mehr.


Sichert euch heute noch euer Exemplar vom DAMPFERmagazin oder schließt am besten ein Abo in unserem Shop ab. Alle Abos haben eine feste Laufzeit und verlängern sich nicht automatisch.

DAMPFERmagazin SHOP

Im Shop habt ihr, neben der Einzelbestellung, auch die Möglichkeit ein günstiges 3-Monats-, 6-Monats- oder 12-Monatsabo zu bestellen.

Außerdem bieten wir das DAMPFERmagazin inzwischen auch Offline in mehreren Dampfer-Shops an.

Eine Liste der Shops findet ihr hier:

DAMPFERmagazin OFFLINE VERKAUF

Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.