Dampfen ist nicht Rauchen

Dampfen ist nicht Rauchen

Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31.05.2019 fordert das Bündnis für Tabakfreien Genuss die gesundheitspolitischen Stellen in Deutschland dazu auf, das Potential der E-Zigarette für einen Tabakstopp stärker anzuerkennen als bisher. Dazu verweist man auf Erfolge in Großbritannien und führt weitere eropäische Beispiele für die E-Zigaretten Förderung an.

Pressemeldung des BfTG vom 28.05.2019

Weltnichtrauchertag: Dampfen ist nicht Rauchen

Dampfen ist nicht Rauchen

Am 31. Mai findet der internationale Weltnichtrauchertag statt. Jährlich sterben in Deutschland etwa 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Diese Zahl ist in den letzten Jahren relativ konstant geblieben (Tabakatlas 2015). Auch 2025 wird es nach Prognosen der WHO noch über 16 Millionen Raucher in Deutschland geben.

Eine staatliche Förderung der elektrischen Zigarette nach dem Vorbild anderer europäischer Staaten könnte diese Quoten deutlich verbessern. Deshalb fordert das Bündnis für Tabakfreien Genuss die gesundheitspolitischen Stellen in Deutschland dazu auf, das Potential der E-Zigarette für einen Tabakstopp stärker anzuerkennen als bisher.

Förderung der E-Zigarette in UK

In Großbritannien ist die Zahl der Raucher in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Großbritannien hatte mit 15 Prozent im Jahr 2018 eine der niedrigsten Raucherquoten im europäischen Vergleich (NHS UK). Nach einem Report der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) ist es naheliegend, dass der verstärkte Rückgang mit dem Aufkommen der E-Zigarette in UK zusammenhängt: „In der ersten Hälfte des Jahres 2017 waren die Erfolgsquoten bei Rauchstopps in England die höchsten, die bisher beobachtet wurden. … Es ist naheliegend, dass E-Zigaretten dazu beigetragen haben.“

Der Leiter für Tabakkontrolle bei PHE, Martin Dockrell, sieht in der Verwendung von Ezigaretten für Raucher „eine der besten Möglichkeiten, das Rauchen aufzugeben“. (Interview Daily Express)

Die positive Entwicklung in Großbritannien wurde durch eine gesundheitspolitische Förderung der E-Zigarette eingeleitet. Neben Public Health England bewerten auch renommierte Organisationen wie Cancer Research UK und die Nichtraucher Organisation Action on Smoking and Health die E-Zigarette als hilfreiche Alternative und empfehlen den Umstieg.

Weitere europäische Beispiele für E-Zigaretten-Förderung

Auch in der Schweiz, Frankreich, Belgien und den Niederlanden wird von staatlicher Seite Aufklärungspolitik zur Schadensminimierung durch die E-Zigarette betrieben. Raucher erfahren auf diese Weise von den Vorteilen, die ein Umstieg auf die weniger schädliche Alternative für sie bietet (Übersicht des BfTG). Laut einer Studie von 2018 weiß nur ein Drittel (31,1 Prozent) der Bevölkerung in Deutschland, dass E-Zigaretten weniger gesundheitsschädlich sind als Tabak.

Dustin Dahlmann, Vorsitzender Bündnis für Tabakfreien Genuss: „Jedes Jahr rufen die deutschen Gesundheitsorganisationen die Raucher dazu auf, ihren Tabakkonsum einzustellen. Doch die Raucherquoten verringern sich nur marginal. Mit einer staatlichen Förderung der deutlich weniger schädlichen E-Zigarette nach dem Vorbild anderer europäischer Aufklärungskampagnen kann endlich der Durchbruch erzielt werden. Dazu fordern wir am Weltnichtrauchertag die Verantwortlichen in der deutschen Gesundheitspolitik auf. Denn: Dampfen ist nicht Rauchen.“

 


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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.