Die Dampfer … wer sind die eigentlich?

Die Dampfer … wer sind die eigentlich?

Eine von InnoCigs initierte Umfrage, die im deutschsprachigen Raum mit über 5000 Dampfern durchgeführt wurde, brachte einige interessante Ergebnisse zu Tage. Man wollte dabei herausfinden, wer „die Dampfer“ eigentlich sind. Die Resultate der Befragung wurden jetzt veröffentlicht.

Eine noch immer deutlich größere Zusprache unter Männern, ein gutes Einkommen oder auch die Einstufung als erfolgreiches Mittel zur Rauchentwöhnung mit geringerer Schädlichkeit als Tabakzigaretten: Dieses und vieles mehr sind die Ergebnisse, die InnoCigs nun veröffentlichte. Die Umfrage wurde online mit 5646 Teilnehmern durchgeführt.

Man(n) dampft!

Ähnlich wie bei der klassischen Tabak-Zigarette, ist auch bei der tabaklosen Alternative die Raucherquote unter den Männern höher. Die überwiegende Mehrheit (77 Prozent) der Dampfer ist männlich. Ob lediglich prozentual mehr männliche Dampfer an der Umfrage teilgenommen haben, oder ob dieser Anteil die tatsächliche Verteilung der E-Zigarette in der Bevölkerung widerspiegelt, bleibt offen. Schaut man sich jedoch in den Offline Stores um, wird diese Zahl recht gut bestätigt.

Der Sinn des Lebens

42 ist nicht nur die Antwort auf die wohl wichtigste Frage der Menschheit, sondern auch das Durchschnittsalter des Dampfers. Etwa 29 Prozent der Dampfer gehören der Altersgruppe von 36 bis 45 Jahre an. Knapp dahinter sind die Altersgruppen 26-35 und 46-55, die mit jeweils 25 Prozent zu Buche schlagen.

Lediglich 0,09 Prozent sind unter 18 Jahre alt. Womit einmal mehr gezeigt wird, dass die tabaklose E-Zigarette für Kinder und Jugendliche schlichtweg uninteressant ist.

Der überwiegende Anteil (über 98 Prozent) der Nutzer kommt von der Tabak-Zigarette zum Dampfen. Die Motivation dabei ist recht klar. Etwa 82 Prozent wollen mit der tabaklosen Alternative von der herkömmlichen Zigarette ganz, oder teilweise, wegkommen.

Interessant ist auch, dass fast drei Viertel der Befragten die Nikotinkonzentration im Laufe ihrer „Dampferkarriere“ reduziert haben, was sicherlich auch der immer besser werdenden Technik geschuldet sein dürfte.

Ich hätte gerne was fruchtiges …

Bei den Geschmacksvorlieben stehen die Fruchtaromen klar an erster Stelle. Mit fast 56 Prozent rangiert man weit vor Kuchen-Kreationen und ähnlichem, die nur etwa 28 Prozent der befragten Dampfer bevorzugen. Abgeschlagen auf dem letzten Platz findet man die Tabak-Aromen, die lediglich auf knappe 17 Prozent kommen.

Man hat auch untersucht, welche Bildung und welches Einkommen die Dampfer haben. Hier zeigt sich, dass der größte Anteil (ca. 23 Prozent) über ein Netto-Einkommen zwischen 2000 bis 3000 € verfügt und etwa 41 Prozent der Dampfer die Mittlere Reife als höchsten Bildungsabschluss haben.

Zudem hat man herausgefunden, dass ein gutes Drittel der Befragten verheiratet ist und Kinder hat. Das dürfte aber sicherlich auf einen Großteil der männlichen 42-jährigen in der gesamten Bevölkerung zutreffen, und liegt weniger am Dampfen.

Max Mustermann, Arthur Dent und Otto Normal

Der Durchschnitts-Dampfer ist also männlich, 42 Jahre alt, verdient zwischen 2000 und 3000 €, hat einen Realschulabschluss, dampft Fruchtiges mit wenig Nikotin und ist auch sonst einfach ein ganz durschnittlicher Durchschnittsbürger.

Die DampferDie InnoCigs GmbH und Co. KG wurde 2011 von drei Branchenexperten gegründet und zählt heute mit über 100 Mitarbeitern zu den größten E-Zigaretten-Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Der erfolgreiche Großhändler umfasst u. a. die etablierten Marken InnoCigs, SC, Steamax und Vapanion für E-Zigaretten und Zubehör, den Online-Fachhandel www.innocigs.com sowie mehrere Fachgeschäfte in Hamburg. Zum Angebot gehören hochwertige wiederbefüllbare E-Zigaretten, passendes Zubehör und Liquids mit und ohne Nikotin namhafter Hersteller. InnoCigs unterstützt als BfTG-Gründungsmitglied den fachlichen Dialog zu notwendigen Regulierungen und zum gesundheits- sowie wirtschaftspolitischen Potenzial der E-Zigarette.

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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.

2 Kommentare zu "Die Dampfer … wer sind die eigentlich?"

  1. Jep, also keine durchgeknallten Werbe-YouTuber mit wöchentlich neuen Geräten, nicht die von oben bis unten tätowierte und gepiercte Randgruppe der Gesellschaft und ebenso wenig die Vereinsmeier diverser Stammtische und Foren oder Messis, die ihre Nikotinsucht durch die Sammelsucht eingetauscht haben, sondern hauptsächlich die tragende Mitte der Gesellschaft. Jener erwerbstätige Teil der Bevölkerung, der nämlich von morgens bis abends strampelt, um sich und die Familien durchzubringen und deshalb froh darüber ist, mit dem Dampfen eine Alternative zum kaum noch bezahlbaren Rauchen gefunden zu haben. Und dies dann obendrein auch noch gesünder.

    Hat es dafür wirklich eine Untersuchung gebraucht? Das ist wie mittlerweile beim Wetter: bevor wir morgens aus dem Haus gehen, schauen immer mehr Leute auf ihre Wetter-App statt einfach aus dem Fenster 😉

  2. Maik Kurzweil | 21. Juli 2018 um 10:54 |

    Die Ergebnisse der Befragung spiegeln auch das vergleichsweise niedrige Preisniveau von Akkuträgern, Verdampfer etc. wieder. Bei 2-3000 netto, wobei die Befragten hier wohl auch das Gehalt des Partners berücksichtigt haben werden (es ist nâmlich schlicht zu hoch angegeben), kann Industrie und Handel nur verdienen, wenn die Preise der Tools stabil zwischen 30-90€ bleiben. Klar gibt’s Ausnahmen, die spielen aber eigentlich keine Rolle, da das Thema ausnahmslos vom chinesischen Markt aus bestimmt wird. Fragt sich nur, wann die ersten Offline-Shops wieder schließen werden, wann die Blase platzt. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

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