Die DEADLINE der E-Zigarette

Die DEADLINE der E-Zigarette

Die DEADLINE der E-Zigarette

Die E-Zigarette war unreguliert der Shootingstar unter den Tobacco Harm Reduction Instrumenten.

Gesundheitspolitisches Potential

Millionen Menschen schafften mit der E-Zigarette den Ausstieg vom Konsum der Tabakzigarette und konnten sich und die Solidargemeinschaft so vor den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden des Tabakrauchkonsums bewahren.

Erst kürzlich veröffentlichte Clive Bates dazu einen Artikel im „tobaccoreporter„, in dem er ausführte:

„In dem relativ offenen regulatorischen Umfeld des letzten Jahrzehnts, sehen wir eine Welle intensiver Innovationsaktivitäten, die alle auf dem Markt durch schnelle Einführung und Aufnahme oder Ablehnung durch den Verbraucher in einem Prozess getestet und ausgewählt werden, der die natürliche Selektion in der Ökologie widerspiegelt.“

Keine natürliche Selektion gewünscht

Der Umsatz von Tabakzigaretten und Entwöhnungsprodukten aus der Apotheke brach bei den dortigen Marktteilnehmern spürbar ein, was von den Gesundheitsorganisationen und der Politik eigentlich als großer Sieg gefeiert werden müsste. Denn, noch nie zuvor war man dem Ziel „Eine Tabakrauchfreie Gesellschaft“ so greifbar nahegekommen.

Doch keine Regulierungsbehörde kann mit der natürlichen Selektion in der Ökologie glücklich sein.

Auch die Tabakindustrie und die Pharmaindustrie waren nicht imstande, die unendlich vielen kleinen Hersteller von E-Zigaretten und Liquids einfangen zu können. Also begann man die Politik mit pseudowissenschaftlichen Studien und statistisch nicht belegbaren Horrorszenarien zur Kinder- und Jugendgefährdung, davon zu überzeugen, dass die E-Zigarette schädlich (für die Aktienkurse und damit die Gewinne und damit die Steuereinnahmen und damit per se für den Menschen) sei.

Verstärkt wurde der politische Druck, durch die Einflussnahme der Industrie auf Gesundheits- und Kollaborationsorganisationen, bei denen sich der globale Aktionismus ja auch nicht von allein finanziert.

Die Politik musste nachgeben und stellte die E-Zigarette gesetzlich mit der Tabakzigarette gleich.

Gesundheitspolitisches Potential

Erinnern wir uns an dieser Stelle kurz an den Erfolg der unregulierten E-Zigarette und stellen die Frage, wie viele Menschen den Ausstieg von der Tabakzigarette seit dem Tag der politischen/gesetzlichen Gleichstellung mit der Tabakzigarette (20. Mai 2016) hätten zusätzlich schaffen können, wenn die Politik die Tobacco Harm Reduction Fähigkeiten der E-Zigarette unterstützt und nicht behindert hätte?

Gesetzlich angeordnete negative Wahrnehmung

Die gesetzliche Klassifizierung eines Produktes mit geringerer Schädlichkeit mit Produkten hoher Schädlichkeit sorgt dafür, dass die Wahrnehmung der Produkte mit hoher Schädlichkeit automatisch auf die Produkte mit geringerer Schädlichkeit übertragen werden. Clever, aber so tickt leider der menschliche Verstand, wenn man es nur oft genug in den Schädel gehauen bekommt.

Die so gesetzlich angeordnete negative Wahrnehmung, ließ erst vor kurzem das für schädliche Produkte geltende Werbeverbot auch ganz einfach und ohne merklichen Widerstand auf die Produkte mit geringerer Schädlichkeit übertragen. Tausende nicht kommerzielle Influencer verloren über Nacht ihre „Existenzgrundlage“ und versuchen sich seither mit Natur- und Architekturfotografie mental über Wasser zu halten, denn die wenigsten von ihnen schafften den Sprung zur ebenso nicht kommerziellen Mode- und Beautyproduktfotografie.

Positive Produkteigenschaften einfach weg regulieren

Den nächsten Schritt der E-Zigarette auf dem Weg hin zur Tabakzigarette haben wir gerade im Moment vor Augen, denn die E-Zigarette soll massiv besteuert werden. Um die Wahrnehmung über die E-Zigarette noch leichter als „schädliches Produkt“ manifestieren zu können, versucht man zeitgleich die E-Zigarette – sowohl baulich als auch inhaltlich – noch näher an die Tabakzigarette hin zu regulieren.

Baulich über das von der WHO gerade erneut vorgeschlagene Verbot von „offenen“ Systemen und inhaltlich über das vorgeschlagene Verbot von Frucht- und Gebäckaromen.

Mit jeder dieser neuen Regulierung, verliert die E-Zigarette ein Stück ihrer Tobacco Harm Reduction Eigenschaft. Sie verliert diese nicht aufgrund ihrer eigentlichen Art und Weise, sondern aufgrund der politischen und gesetzlichen Regulierung. Am Ende soll über die gesetzliche Regulierung das Produkt E-Zigarette auch in Punkto Schädlichkeit identisch mit der Tabakzigarette hin reguliert werden, um es dann ganz einfach und widerstandsfrei – zugunsten der Tabakzigarette und zugunsten der wesentlich weniger erfolgreichen Entwöhnungsprodukte aus der Apotheke – verbieten zu können.

Kriminalisierung der E-Zigarettenverbraucher

Oberndrauf kommt die Kriminalisierung der Verbraucher, die über alternative Wege ihre Versorgung mit dem erfolgreichsten Tobacco Harm Reduction Instrument in seiner jetzigen bestehenden Form weiter aufrechterhalten wollen, um Die DEADLINE der E-Zigarette individuell verzögern zu können.

Auch die Bezirksgruppe Zoll der Gewerkschaft der Polizei bezeichnet eine solche gesetzliche Regulierung als „Startup“ für Kriminalität und bittet förmlich seinen Dienstherren darum, solche Gesetze sein zu lassen.

Gesundheitspolitisches Potential

Erinnern wir uns an dieser Stelle kurz an den Erfolg der unregulierten E-Zigarette und stellen die Frage, wie viele Menschen den Ausstieg von der Tabakzigarette seit dem Tag der politischen/gesetzlichen Gleichstellung mit der Tabakzigarette (20. Mai 2016) hätten zusätzlich schaffen können, wenn die Politik die Tobacco Harm Reduction Fähigkeiten der E-Zigarette unterstützt und nicht behindert hätte?

Nikotinhaltige Flüssigkeiten in E-Zigaretten sind kein Leitungswasser! 

Wichtig, die E-Zigarette besitzt immer noch eine Schädlichkeit, die jedoch – wissenschaftlich und medizinisch erwiesen – wesentlich geringer im Vergleich zur Tabakzigarette ist.

Der Weg zur Tabakrauchfreien Gesellschaft

In Kindertagen bekommen wir gelehrt, dass man einen Schritt nach dem anderen machen soll, um nicht unnötig auf die Nase fallen zu müssen.

Leider hat die Politik das Laufen lernen verlernt.

Die Politik hat das Ziel einer Tabakrauchfreien Gesellschaft vor Augen. Die E-Zigarette ist ein funktionierendes Instrument, um diesem Ziel greifbar nahe zu kommen.

Die DEADLINE der E-Zigarette verhindern

Schritt für Schritt bedeutet also, dass man zunächst die Menschen mit Hilfe funktionierender Instrumente wie der E-Zigarette dazu bringt, den Tabakrauchkonsum einzuschränken, um am Ende dann nur noch einen wesentlich kleineren Schritt vor Augen zu haben.

Denn 98% aller E-Zigarettenverwender sind ehemalige Tabakzigarettenkonsumenten.

Jeder Abgeordnete (Politiker) hat es nun in der Hand und muss seinen Kopf für alle Zeit für seine Entscheidung hinhalten! 

Dürfen wir daher NEIN sagen, zur Tabaksteuer auf Produkte, die keinen Tabak enthalten,

dürfen wir NEIN sagen, zu gesetzlichen Regulierungen, die aus Produkten mit geringerer Schädlichkeit Produkte mit höherer Schädlichkeit machen sollen und

dürfen wir NEIN sagen, zu gesetzlichen Regulierungen, die aus unbescholtenen und gesetzestreuen Bürgern im Rahmen der drohenden Prohibition Kriminelle machen soll?

Jeder verantwortungsbewusste Politiker müsste ganz von allein darauf kommen und diese drei einfachen Fragen mit einem klaren JA beantworten und das Tabaksteuermodernisierungsgesetz ablehnen und Die DEADLINE der E-Zigarette verhindern.

Gemeinsam statt Gegeneinander – für eine Tabakrauchfreie Gesellschaft!

Über den Autor

Manfred Schindler
Manfred Schindler
Servus, Als frei- und nebenberuflicher Journalist/Fotograf und Mitglied im BDFJ (www.bdfj.de) hoffe ich Euch - mit meinen Reportagen und Artikeln - auch immer ein wenig unterhalten zu können.