EQualLife – Uni München sucht Probanden

EQualLife – Auswirkungen eines Umstiegs von konventionellen auf elektronische Zigaretten

Das Klinikum der Universität München sucht Probanden für eine Studie

Für die Studie EQualLife werden Probanden gesucht. Die Studie wird unter der Leitung von Dr. Tobias Rüther durchgeführt. Er ist Leiter der Spezialambulanz für Tabakabhängigkeit an der Universität München. Mit dem Thema E-Zigarette beschäftigt er sich bereits seit längerem.

Ziel der Studie ist es, positive Auswirkungen eines Umstiegs von konventionellen Tabak-Zigaretten auf die tabakfreie E-Zigarette nachzuweisen. Hierzu werden mehrere Lungenfunktionstests mit den Probanden durchgeführt.

EQualLife

Wir wurden gebeten bei der Suche nach geeigneten Teilnehmern zu helfen. Das möchten wir hiermit auch sehr gerne machen.

Die Studie läuft folgendermaßen ab:

  • Es wird eine Lungenfunktionsmessung zum Zeitpunkt des Umstiegs sowie drei Monate nach dem Umstieg durchgeführt.
  • Die Messungen finden in München statt.
  • Zusätzlich werden Fragen zum Gesundheitsbefinden, Rauchverhalten und zur Lebensqualität über einen Online-Fragebogen gestellt. Dies geschieht sowohl zum Zeitpunkt des Umstiegs als auch nach 1, 2 und 3 Monaten.

Mit der Studie wird auch das eigene Empfinden mit den tatsächlichen, körperlichen Veränderungen verglichen.

Voraussetzungen

Damit ein sinnvoller Vergleich möglich ist, müssen die Teilnehmer aktuell noch konventionelle Tabak-Zigaretten rauchen und erst in den Tagen der ersten Messung auf die tabaklose E-Zigarette umsteigen. Sie müssen natürlich mindestens 18 Jahre alt sein und sollten mindestens 5 Jahre lang Tabak-Zigaretten konsumiert haben.

Erwähnt sein sollte auch, dass es für jeden Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung von 50€, sowie einen 150€ Gutschein für ein Entwöhnungsseminar gibt.

Da bei dieser Studie, ähnlich wie in der vor kurzem in England veröffentlichten Studie, die Auswirkungen auf den Körper der Teilnehmer untersucht wird, kann diese Studie einen Beitrag dazu leisten, dass auch in Deutschland die Vorteile der tabaklosen E-Zigarette nach und nach anerkannt werden.

Kritisch erwähnen sollte man jedoch auch, dass bei dieser Studie höchstwahrscheinlich der medizinische Aspekt der tabaklosen E-Zigarette im Vordergrund stehen wird, sie also unter dem Blickwinkel eines Entwöhnungsmittels und nicht eines alternativen Genussmittels betrachtet wird. Dies mag für Teile der Community der falsche Ansatz sein, dennoch  kann man davon ausgehen dass die Ergebnisse der Studie für alle Befürworter der E-Zigarette interessant sein werden.

Kompetente Beratung durch E-Zigaretten-Shops

Die Wahl des Gerätes und der Liquid-Geschmacksrichtung (mit Nikotin) überlässt man vollständig den Probanden. Lediglich Cig-a-Likes und Tabak-Verdampfer (z.B. IQOS) sind von der Studie ausgeschlossen. Man legt also Wert darauf, dass für den Umstiegsversuch vernünftige Geräte verwendet werden. Die Teilnehmer werden durch mehrere E-Zigaretten-Shops im Münchener Raum unterstützt, so dass eine fachgerechte und kompetente Beratung der Einsteiger gewährleistet ist. 

Wer mehr über die Studie erfahren möchte oder sich für eine Teilnahme interessiert, der kann sich online unter www.equallife.de informieren. Dort gibt es auch ein ausführliches Infoblatt als PDF zum herunterladen.

 

Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.

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