Gute Aussichten

Gute Aussichten

Gute Aussichten für den deutschen E-Zigarettenmarkt

Gute Aussichten – Laut einer Umfrage des Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG) wird der E-Zigaretten Markt 2018 um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 400 Millionen Euro wachsen. Auch im kommenden Jahr hält der Positiv-Trend an.

Berlin, 31.08.2018 / Pressemeldung des BfTG

Die Prognose der Branchenbefragung des tabakunabhängigen Unternehmerverbands BfTG sieht für 2019 einen Zuwachs von mindestens 25 Prozent auf rund 500 Millionen Euro. Die Teilnehmer haben angegeben, dass der Umsatz je Beschäftigten des E-Zigaretten Handels 2018 im Schnitt bei 150.000 Euro liegt.

Zahl der Konsumenten

Knapp zwei Millionen Bundesbürger nutzen aktuell E-Zigaretten. Die meisten Dampfer sind Ex-Raucher. Die Mehrheit von ihnen (90%) wechselt innerhalb eines Monats komplett zur E-Zigarette. Von denjenigen, die parallel noch Tabak-Zigaretten rauchen, reduzieren 96 Prozent signifikant den Tabakkonsum. Nur sehr wenige Nichtraucher (etwa ein Prozent) beginnen überhaupt mit dem Dampfen. Laut der Erhebung des BfTG werden zu fast 60 Prozent DL-Geräte nachgefragt. Das sind E-Zigaretten, die als Zugtechnik die Direkt-Inhalation (engl. „Direct-Lung“) unterstützen.

Gründe für den Umstieg

Neben Argumenten wie Geschmacksvielfalt und Kostenersparnis ist es der gesundheitliche Aspekt, der Raucher zum Umstieg auf die E-Zigarette bewegt. Laut der Gesundheitsbehörde Public Health England besitzen E-Zigaretten ein um mindestens 95 Prozent geringeres Schadenspotential als Tabak-Zigaretten. Langzeitstudien sehen im Gegensatz zum Tabak keine Schädigungen durch E-Zigaretten. So stellten Wissenschaftler der Universität Catania in einer dreieinhalb Jahre dauernden Untersuchung keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen bei den teilnehmenden Probanden fest.

Vertriebskanäle

Der größte Teil der E-Zigaretten-Unternehmen vertreibt seine Produkte ausschließlich über den stationären Handel (42 Prozent). Der Anteil der reinen Online-Händler hat sich damit in den letzten Jahren deutlich verringert. Mittlerweile bietet nur noch etwa ein Fünftel der Unternehmen E-Zigarettenhardware oder Liquids ausschließlich über das Internet an, während 37 Prozent der Händler zweigleisig ausgerichtet sind und ihre Produkte online sowie stationär vertreiben. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl innerhalb der Branche liegt bei acht Personen.

Politische Situation

Das enorme Gesundheits- und Wirtschaftspotential der E-Zigarette wird von politischen Entscheidern immer noch unterschätzt. Die Gründe: Zu wenig Wissen und zu viele Vorurteile gegenüber dem Produkt. Die E-Zigarette wird bei der Regulierung zu häufig mit Tabak-Produkten gleichgesetzt. Aktuelle Beispiele hierfür sind eine mögliche Besteuerung und ein politisch diskutiertes Werbeverbot – analog zur Tabak-Zigarette. Die E-Zigarette wird auf diese Weise politisch ausgebremst, statt – wie etwa in Großbritannien – aktiv gefördert. Problematisch ist derzeit auch der irreguläre Import von in der EU nicht zugelassener Ware.

Dustin Dahlmann

Dustin Dahlmann

„Der E-Zigarettenmarkt in Deutschland ist ein starker Wachstumsmarkt. Immer mehr Raucher erkennen das Potential der E-Zigarette und steigen um. Doch es gibt noch großen Handlungsbedarf seitens der Politik. Politische Regulierung darf nicht die Verfügbarkeit des Produktes einschränken. Denn dadurch würde verhindert, dass noch mehr Raucher ihren Tabakkonsum stoppen und zur E-Zigarette wechseln.“

BfTG-Vorsitzender Dustin Dahlmann

Das BfTG vertritt seit 2015 kleine und mittelständische Unternehmen der deutschen E-Zigaretten-Branche. Es repräsentiert rund drei Viertel des Marktes und agiert absolut unabhängig von der Tabakindustrie. Dabei setzt es sich für einen sachlichen Dialog zu notwendigen Regulierungen sowie dem gesundheits- und wirtschaftspolitischen Potenzial der E-Zigarette ein. Zu den Mitgliedern zählen namhafte Liquid- und Hardwarehersteller sowie Groß- und Einzelhändler aus ganz Deutschland. www.tabakfreiergenuss.org

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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.