Heads in Clouds – Der Film

Heads in Clouds

Heads in Clouds – Der Film

Endlich mit dem Rauchen aufhören. Das kann doch nicht so schwer sein.
Zünde dir einfach keine mehr an, haben sie gesagt. Und Punkt.

So einfach ist es aber nicht. Nicht für die meisten Menschen. Und was haben wir nicht alles versucht: Vom Kaugummi, über Bücher, juckende Nikotinpflaster, bis hin zur E-Zigarette. Doch was steckt eigentlich hinter den Produkten? Wer die Medien gründlich verfolgt, wird nicht schlauer. Im Gegenteil. Je mehr man darüber ließt, desto weniger versteht man. Die Suche nach Antworten und Hintergründen hat drei Filmschaffende aus Wien dazu angeregt, einen dreiteiligen Dokumentarfilm zu dem Thema zu machen.

Trailer zu Heads in Clouds

Heads in Clouds, so der Titel, der darauf hinweist, dass jeder von uns oftmals den Kopf in den Wolken hat und im Nebel nicht so genau sehen kann – oder will – was um ihn herum passiert.

Heads in CloudsDas Filmteam hat sich vorgenommen die Fakten zu durchleuchten und dabei über den Tellerrand Österreichs zu blicken. Bei den Recherchen haben die drei rasch gesehen, welche Unterschiede es allein innerhalb Europas gibt. Beim Plan der Weltgesundheitsorganisation WHO von 2002: „Ein tabakfreies Europa“, geht es darum Europa bis ins Jahr 2020 rauchfrei zu machen und darüber hinaus „eine tabakfreie Welt“ zu schaffen – und das bis zum Jahr 2040. Der Plan beflügelt die Regierungen Europas, die selbigen unterzeichnet haben. Gemeinsam bekennen sich die unterzeichnenden Staaten Europas zu dem Plan der es ermöglichen soll, lange ausstehende Änderungen zuzulassen. Auch Österreich hat unterschrieben.

Doch, als das Team von Heads in Clouds im letzten Jahr mitten in den Recherchen steckte, war von „tabakfrei“ weit und breit nichts zu spüren, denn da wurde das schon beschlossene Rauchverbotsgesetz in der Gastronomie von der amtierenden Regierung gerade gekippt. Daran konnte auch die Volksbegehren zum Rauchverbot, die von knapp 900.000 Menschen unterzeichnet wurde nichts ändern.

Dreiteilige Dokumentation beleuchtet die Hintergründe

Heads in Clouds

Die Interessen der Politik liegen klar auf der Hand, aber warum klappt es in den angelsächsischen Ländern besser? Da sehen Angebot und Aussichten für werdende Nichtraucher, Aussteiger und Umsteiger zu gesünderen Alternativen, anders aus.

Für die Dokumentation wurden dementsprechende Fürsprecher, Gegner und Initiatoren diverser Kampagnen und Institutionen ausfindig gemacht und das war gleichzeitig der Startschuss für die Dreharbeiten.

Martin Donhauser, Petra Perchtold und Wolfgang Seehofer, die Produzenten des Dokumentarfilms wollen mit dem Film Raucher ansprechen, die es leid sind ihrer Sucht nachzugeben. Dabei übernimmt Martin in der Dokumentation die Rolle des Akteurs, der den Zuseher hautnah miterleben lässt, wie es ist mit dem Rauchen aufzuhören und welche verschiedenen Mittel und Wege dazu nötig sind.

Heads in CloudsNeu dabei ist, dass auch der Einfluss des Socialmediabereichs beleuchtet wird und der Film auch die Fragen selbst hinterfragt. Etwa Die Rolle der Medien beim Vergleich der Gesundheitssysteme oder die Rolle der Gesellschaftspolitik in den Regionen.

Ein breites Feld, welches sich die Macher von Heads in Clouds vorgenommen haben. Die Doku ist deshalb auch in drei Teilen geplant, wobei der erste Teil noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird. An Teil zwei und drei wird aber auch schon geplant und gedreht. Der erste Teil, der Start der Miniserie, geht davon aus, dass Martin sich Hilfe von seinem Lungenfacharzt holt, als er mit dem Rauchen aufhören will und feststellt, dass er keine aktive Unterstützung dabei erhält, sondern nur Ratschläge, mit denen er persönlich nicht viel anfangen kann.

Finanzierung per Kickstarter Kampagne

Heads in Clouds

Nachdem er das Internet nutzt, um sich ein Bild zu machen, stolpert er von einer Meldung zur nächsten, die kontroverser nicht sein können. Doch er gibt nicht auf und sucht nach Antworten für seine mehr werdenden Fragen. Er sucht den Rat von Experten und hinterfragt schließlich das ganze System. In Teil zwei und Teil drei geht es dann spezifischer um die Rolle der Politik, des Gesundheitswesens in Europa, der Wirtschaft und Finanz und auch der Gesellschaftspolitik.

Martin Donhauser, Petra Perchtold und Wolfgang Seehofer arbeiten seit eineinhalb Jahren intensiv an der Dokumentation. Finanziert wird diese bis jetzt ausschließlich durch Eigenmitteln, vor wenigen Tagen wurde das Projekt auch auf Kickstarter gestellt, um den Produktionsplan zeitlich voranzutreiben. Mit diesen Geldern soll die Postproduktion finanziert werden für die das Team nun erweitert werden muss um dem hervorragenden Rohmaterial von Heads in Clouds in puncto Qualität und Authentizität gerecht zu werden.

Die österreichischen Filmemacher betonen, dass der Dokumentarfilm jedenfalls fertiggestellt wird. „Es würde aber weitaus länger dauern, da wir völlig ohne Unterstützung arbeiten und unser eigenes Einkommen in das Projekt stecken“, meint Petra Perchtold, die Regisseurin. „Für uns ist Heads in Clouds immer noch ein Herzensprojekt, da jeder von uns persönliche Verluste leiden musste, die letztlich vom Rauchen gekommen sind.“ Die vielen Erfahrungen die wir entlang des Weges dieser Produktion sammeln durften bzw. dürfen und die Menschen die uns begleiten helfen uns dabei immer weiter zu machen bis alles gesagt ist was gesagt werden muss.

Wer das Projekt Heads in Clouds unterstützen möchte kann dies über diesen Link tun:

Kickstarter Projekt – Heads in Clouds

Achtung: Die Kickstarter Kampagne läuft nur noch bis zum 29.07.2019

Die offizielle Webseite des Projekts, mit vielen weiteren Informationen findet man hier:
Wolf-Film – Heads in Clouds

 


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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.