Hellraiser MechMod – Das Tor zur Hölle

Hellraiser MechMod

Das Tor zur Hölle

Der Hellraiser MechMod von Vapeoholica

Hellraiser MechModVapeoholica (www.vapeoholica.com) aus Nürnberg konnte bislang mit ihren „No-Coil-Killer“-Liquids punkten und zeigen nun auf eindrucksvolle Weise, dass es sich bei ihnen nicht um eine Eintagsfliege handelt. Der limitierte Hellraiser MechMod ist nur das erste Kapitel im Bereich Hardware, dass man aufgeschlagen hat. Weitere Geräte sind bereits in Planung.

Bei ihrem hohen Qualitätsanspruch und leidenschaftlichem Engagement ist davon auszugehen, dass die Erfolgsgeschichte von Vapeoholica gerade erst richtig begonnen hat und man in Zukunft noch viel von ihnen hören wird.

Dabei legt Patrick Plebanski, Inhaber von Vapeoholica, allerdings immer großen Wert darauf, dass sämtliche Teile in Deutschland gefertigt werden und jeder Kunde ein individuell getestetes Gerät erhält.

Hellraiser MechMod

Quelle: Vapeoholica

Der Hellraiser MechMod wird in einem stabilen und wasserdichten Hartschalenkoffer geliefert. Enthalten sind neben dem eigentlichen Gerät auch eine Adapterhülse, auf die ich später noch im Detail eingehen werde, sowie ein persönlich unterschriebenes Echtheitszertifikat und ein Schlüsselanhänger.

Hellraiser MechModVom Hellraiser MechMod gibt es insgesamt vier Varianten: Platin-Edition, Black-Line, Blood-Line und Brass – insgesamt jedoch nur 299 Stück. Eine bewusst klein gehaltene Serie, die etwas besonderes ist und in Zusammenarbeit mit Manuel Tobschall (alias Nebelfee) in Handarbeit veredelt wurde.

Die Verarbeitung ist makellos und gibt keinen Anlass zur Kritik. Der gesamte Mod wirkt sehr wertig, robust, massiv und liegt perfekt in der Hand. Die Einkerbungen/Einfräsungen unterstützen die schlanke Optik der taillierten Hülse und lassen ihn elegant, aber nicht langweilig wirken.

Die Entgasungslöcher sind in den oberen Einkerbungen etwas versteckt angebracht und stören so nicht das Erscheinungsbild. Im Falle eines Defekts bieten sie ausreichend Möglichkeit zum Druckausgleich.

Hellraiser MechModEin optisches Highlight

Ausgelegt ist der Hellraiser MechMod für Verdampfer mit einem Durchmesser von 25mm, durch die schlanke Formgebung sehen aber auch schmalere Verdampfer (z.B. 22 mm) noch sehr gut darauf aus.

Der Taster ist ein Highlight, sowohl optisch als auch vom Ansprechverhalten und Druckpunkt. Er ist versenkt angebracht, so dass man ihn für einen Akkuwechsel komplett herausschrauben muss. Dadurch konnte man auf zusätzliche Gewinde (z.B. geteilte Hülse / Bottom Cap) verzichten, so dass der Mod grundsätzlich nur aus zwei Teilen (Hülse und Taster) besteht.

Hellraiser MechModHochwertiger Taster

Im Taster selbst, der aus 5 Teilen besteht, sorgt eine stabile und versilberte Messingfeder für einen guten Kontakt und den gut ausbalancierten Druckpunkt.

Aufgrund der durchgehenden Hülse und dem Hybridanschluss (Akku direkt an Verdampfer-Pluspol) in Verbindung mit dem verwendeten Material (Messing) gibt es kaum Potential für einen „Volt-Drop“. Es kommt also die volle Leistung des Akkus am Verdampfer an.

Im Inneren der Tube sorgt eine zusätzliche Einfräsung am 510er Anschluss für ein Plus an Sicherheit. Somit ist auch bei Verdampfern mit relativ kurzem Pluspol noch genügend Abstand vorhanden, um eine Kurzschlussgefahr weitestgehend auszuschließen. Dennoch kann es nicht Schaden, bei der Verdampferwahl auf einen hervorstehenden Pluspol zu achten.

Als Akkus eignen sich 18650er und 20700er, leider keine 21700er. Für 18650er Akkus ist eine passende Adapterhülse dabei. Diese bietet zusätzlich zur Größenanpassung auch ein weiteres Sicherheitsfeature.  So ist durch die Hülse gewährleistet, dass selbst bei Verdampfern mit einem flachen Pluspol kein Kurzschluss entstehen kann.

Fazit

Hellraiser MechModDer Hellraiser MechMod ist sowohl optisch, haptisch als auch funktionell ein echtes Highlight auf dem Dampfermarkt und wird sich sicherlich in kürzester Zeit zu einem gefragten Klassiker entwickeln.

Da es in einem MechMod naturgemäß keine Schutzelektronik gibt, ist er hauptsächlich für fortgeschrittene Dampfer geeignet, doch aufgrund des Preises ist der Hellraiser MechMod für Einsteiger ohnehin eher uninteressant und richtet sich vorwiegend an Dampfer, die bereit sind, in hochwertige und exklusive Geräte zu investieren.

Je nach Modellvariante kostet der Hellraiser MechMod zwischen 229 € und 369 €, wobei dieser Preis für ein in Deutschland in Kleinserie hergestelltes Gerät absolut gerechtfertig ist.

Wer Wert auf eine hohe Qualität legt und ausreichend Erfahrung für einen MechMod mitbringt, der wird mit dem Hellraiser MechMod ein hervorragendes und kompromissloses Gerät vorfinden, das sich vor der Konkurrenz nicht verstecken muss. Vapeoholica ist ein eindrucksvoller Einstieg in die Dampferhardware gelungen, und man darf gespannt sein, welche Projekte in Zukunft noch folgen werden.

Technische Daten
NameHellraiser
HerstellerVapeoholica
ErscheinungsdatumNovember 2018
KlasseAkkuträger, mechanisch, hybrid
Durchmesserxx.x mm
Längexx.x mm
Gewicht (ohne Akku)xx.x g
MaterialMessing
VariantenPlatin-Edition, Black-Line, blood-Line, Brass
Displaynein
ModiBypass
Akkus1x 18650 oder 1x 20700
Schutzkeine
SonstigesHybrid Verdampfer-Anschluss
Preis229 € - 369 €
ZubehörAkkuadapter 18650 auf 20700

Hellraiser MechMod

 


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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.