IJoy Diamond VPC Kit

Ijoy Diamond VPC

Glanzloser Diamant

Das Diamond VPC Starter Kit von IJOY

Klein, leicht und kompakt ist das Diamond VPC Starter Kit von IJOY, welches sich schlecht in eine der vorhandenen Schubladen einsortieren lässt. Es ist zwar ein Pod System, dennoch sind Verdampfer und Akkuträger mit einem 510er Anschluss verbunden, und lassen somit auch die Kombination mit anderen Komponenten zu. Wobei man anmerken muss, dass es sich hier eigentlich nicht um einen Verdampfer handelt, sondern um einen Unipod Adapter, also einer Art universelle Pod Halterung mit 510er Anschluss.

Ijoy Diamond VPCMit dem Adapter erhält man aber zugleich auch einen passenden iJoy VPC Pod. Dieser besteht fast vollständig aus verschiedenen Kunststoffen und Silikon. Der nachfüllbare Tank fasst 2,0 ml und ist so geformt, dass er perfekt in diese Basis passt. Im Inneren des Pods sorgt eine Keramik Coil für die Dampfentwicklung. Um das umliegende Plastik beim Erhitzen nicht zu beschädigen, ist die Keramik Coil mit einer Außenhülle aus Metall umfasst. Der Coil selbst lässt sich nicht wechseln, von Zeit zu Zeit muss – wie bei den meisten anderen POD Systemen – der komplette VPC POD ersetzt werden.

Universeller Pod Adapter

Sobald der VPC Pod in dem Unipod Adapter sitzt, wirkt die Kombination optisch wie ein herkömmlicher Verdampfer und macht auf dem Diamond Bae Mod einen guten Eindruck.

Der Diamond Bae Mod ist mit seinen Abmessungen von 6 x 3 x 3,5 cm kaum größer als eine Streichholzschachtel. Davon sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen. Mit einer maximalen Leistung von 45 Watt ist das kleine Gerät kraftvoller, als man zunächst glauben mag. Der integrierte Akku (Typ 20350) hat, laut Herstellerangabe, eine Kapazität von 1400 mAh. Unsere Messungen ergaben allerdings nur eine Kapazität von ca. 1280 mAh, was jedoch für einen solchen Winzling immer noch ein guter Wert ist. Der Akku war bereits nach ca. 90 Minuten fast vollständig wieder aufgeladen. Der Ladestrom beträgt ca. 0,83 A.

Interessant ist die Form der Box. Am besten lässt sich diese als Diamantschliff Optik bezeichnen. Dadurch liegt der Bae Mod wirklich sehr gut in der Hand und verschwindet bei Bedarf auch mühelos in der Hemd- oder Hosentasche.

Eher ungewöhnlich ist die Menüstruktur. Nach einem dreifach-Klick gelangt man in das knapp gehaltene Menü, in dem man lediglich den Modus wählen kann. Neben dem üblichen Power Modus, der eine Leistung von 1,0 – 45,0 Watt bietet, gibt es auch einen Pod Modus, bei dem man die Spannung zwischen 2,5 und 3,8 Volt einstellen kann.

Eingeschränkter Funktionsumfang

Außerdem gibt es noch die Optionen Jewel, Myle und Juno. Dabei handelt es sich um Voreinstellungen für Pods von den Fremdsystemen JUUL (3,1 Volt), Myle (3,6 Volt) und Juno (3,7 Volt). Außer der Möglichkeit den Zugzähler zurückzusetzen, bietet der Mod keinerlei Funktionen. Eine Tastensperre fehlt ebenso, wie eine Stealth Funktion. Auch ein TC Modus ist nicht vorhanden.

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Das Display des Diamond Bea Mods ist sehr minimalistisch, zeigt jedoch die wichtigsten Informationen wie Modus, Akkukapazität, Widerstand und Leistung/Spannung. Wer nicht mehr die besten Augen hat, wird hier jedoch definitiv eine Lesebrille benötigen, da die verwenden Zeichen extrem klein geraten sind.

Leider wird die rechteckige Fläche, hinter der man das Display vermutet, nur etwa zu einem Drittel wirklich als Display genutzt.

Fazit

Ijoy Diamond VPCDas Ijoy Diamond VPC Kit ist ein System, das nicht so richtig weiß, was es sein will, und dabei zwischen Pod System und Mini Akkuträger schwankt. Die Idee, eine universelle Basis für verschiedene Pod Systeme zu schaffen, ist eigentlich nicht schlecht, doch leider scheitert dies in der Praxis an den unzähligen, verschiedenen Pod Systemen auf dem Markt. Auch der vorinstallierte iJoy VPC Pod mit dem integrierten Keramik Coil, kann nicht wirklich überzeugen. Der Geschmack ist ziemlich flach, der Luftzug lässt sich nicht regulieren und das Mundstück ist nicht austauschbar.

Da die kleine Box, aufgrund des eingeschränkten Funktionsumfangs, auch nicht wirklich viel bietet, hält sich hier die Begeisterung in Grenzen. Selbst eine, ansonsten übliche, Pass-Through Funktion ist nicht vorhanden. Löblich ist allenfalls die Möglichkeit, ein Lanyard zu befestigen, um das Gerät somit unterwegs immer griffbereit zu haben.

Irgendwie versucht das Diamond VPC Kit, ein universelles Einsteigersystem zu sein, das sowohl mit unterschiedlichen Pods, als auch mit herkömmlichen Verdampfern zurechtkommt. Leider schafft es aber nicht, weder dem einen noch den anderen Anspruch gerecht zu werden. Schade, denn die Optik und die Haptik des Diamond VPC sind wirklich gut gelungen. Das alleine kann das eher mittelmäßige Kit jedoch kaum retten.

Technische Daten
NameIJOY Diamond VPC Kit
HerstellerIJOY
ErscheinungsdatumFebruar 2019
Preisca. 60 €
Akkuträger
NameDiamond Bae Mod
KlasseAkkuträger, geregelt
Breite/Höhe/Tiefe34,0 / 60,0 / 28,0 mm
Gewicht106,6 g
MaterialAluminium, Zink-Legierung
Farbensilber, schwarz, gun-metal, weiß, rainbow, blau, rot,lila, grün, gold, pink, orange
Display0,49 inch OLED
Firmware
V 1.2, updatefähig
ModiPower, POD, Jewel, Myle, Juno
Akkusintegriert, 1400mAh (~ 1280 mAh)
max. Stromstärke (Output)26 A
Spannungsbereichk.A.
Leistungsbereich1 - 45 Watt
Widerstandsbereich 0,05 Ω - 3,0 Ω
Temperaturbereichkeine Temperatorkontrolle
Pass-ThroughNein
SchutzÜberspannung, Tiefentladung, Kurzschluss, Überhitzung
Lieferumfang1 x Ijoy Diamond Bae Mod
1 x USB Kabel
1 x Lanyard
1 x Bedienungsanleitung (mehrsprachig)
Verdampfer
NameIjoy VPC Pod
KategoriePod-Adapter
Pod1,0Ω Coil (10 W – 15 W)
Durchmesser19,0 mm
Höhe36,8 mm
Gewicht16,5 g
MaterialMetall, Kunststoff
Farbensilber, schwarz, gun-metal, weiß, rainbow, blau, rot,lila, grün, gold, pink, orange
ZugcharakteristikMTL
BefüllungBottom Fill
Kapazität~ 2,0 ml
Luftzugsregulierungnein
Drip Tipintegriert
Anschluss510'er, hervorstehend
Lieferumfang1 x Ijoy VPC Pod Basis
1 x Pod
1 x Bedienungsanleitung (mehrsprachig)

 


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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.