IJOY Maxo Zenith & IJOY Maxo V12

IJOY Maxo

Das Dutzend ist voll – V12 Power!

IJOY MaxoGleich 12 Wicklungen verrichten in dem Verdampferkopf des neuen IJOY Maxo V12 ihren Dienst. Das ist eine klare Kampfansage in Richtung des TFV12 von SMOK. Natürlich braucht ein solcher Verdampfer auch einen passenden Untersatz. IJOY bietet hier mit dem IJOY Maxo Zenith eine interessante Option. Beide Geräte haben wir uns vorab schon einmal angesehen.

In Zeiten von Watt-Monstern, Touch-Screens, Bluetooth und modifizierten Firmware-Updates kommt der IJOY Maxo Zenith auf den Markt. Ein Akkuträger mit Spannungsregelung, der durch seinen simplen Aufbau begeistert. Er hat weder Display noch Menü oder (+/-) Tasten. Lediglich die Spannung lässt sich mit einem Potentiometer regeln.

Die Bandbreite in der man sich dabei bewegt reicht von 2,7 bis 6,2 Volt. Ein integrierter Chipsatz sorgt für das notwendige Step-Down. Eine Begrenzung der Stromstärke findet ab 50 A statt.

Design und Optik

Das Gehäuse, liegt durch die abgerundeten Kanten sehr gut in der Hand und wird beim Feuern von „innen heraus“ mit einer grünen LED beleuchtet. So entsteht ein sehr futuristischer Anblick. Unauffälliges Dampfen ist allerdings nicht mehr möglich, da sich die Beleuchtung nicht deaktivieren lässt.

IJOY MaxoDer Akkudeckel kann seitlich abgezogen werden und wird von mehreren Magneten gehalten. Der Verdampferanschluss hat, einen straff gefederten Pluspol. Auffällig ist der große Feuertaster der sich direkt daneben befindet. Er sieht sehr stabil aus und hat einen angenehmen Druckpunkt.

Passender Verdampfer

Passend zum IJOY Maxo Zenith erscheint auch der IJOY Maxo V12 Tankverdampfer. Bei diesem fallen als erstes die mächtigen Verdampfercoils auf. Hier kommen insgesamt 12 Coils zum Einsatz (6 x 2 parallele Coils). Um diese Masse vernünftig aufheizen zu können ist der Maxo Zenith mit seinen 3 Akkus natürlich gut geeignet. Empfohlen wird für den Coil eine Leistung von 60-315 Watt.

Befüllt wird der Tankverdampfer von oben über ein Top-Filling System. Die Top-Cap ist eingehakt und kann durch leichten Druck von der Seite geöffnet werden. Ein Federmechanismus sorgt dann dafür, dass die Top Cap nach oben aufklappt. Zum Schließen drück man die Top Cap wieder herunter und lässt sie einrasten.

IJOY MaxoDer Tank hat eine Kapazität von 5,6 ml, was angesichts des enormen Liquidverbrauchs auch zwingend erforderlich ist. Der Tank selbst besteht aus Pyrexglas.

FAZIT

IJOY MaxoDie Verarbeitung der Box ist durchweg gut, einziger Kritikpunkt ist der Akkudeckel der nicht besonders passgenau ist, und aufgrund zu schwacher Magnete zum Klappern neigt. 

Auch wenn die Box für bis zu 50 A ausgelegt ist, und somit (rein rechnerisch) bis zu 300 Watt erreicht werden können, hat dies mit der Praxis nicht mehr viel zu tun. Die Elektronik schützt zwar vor Stromstärken über 50 A hinaus, ein „Auseinanderdriften“ der Akkus kann sie trotzdem nicht verhindern.

Akkusicherheit beachten

Umso wichtiger ist es, dass man hier die Regeln zum Stacking unbedingt beachtet. Man sollte daher keinesfalls 3 unterschiedlich alte Akkus verwenden. Bestenfalls „verheiratet“ man 3 neue Akkus miteinander. Das bedeutet, dass man sie immer nur zusammen verwendet und auch immer gleichzeitig auflädt.

Dieser Punkt bereitet mir ehrlich gesagt ein wenig Bauchschmerzen. Das Mischen von unterschiedlichen Akkus oder Akkus die nicht für eine solche Last ausgelegt sind, kann ernste Probleme nach sich ziehen.

Positiv ist aber auf jeden Fall, dass bei der Elektronik kaum etwas kaputtgehen kann und man sich über so etwas wie Firmware-Updates keine Gedanken machen muss. Einen Micro-USB Anschluss, der bei den meisten Geräten inzwischen zum Standard gehört, sucht man hier übrigens auch vergeblich. Zum Aufladen der Akkus muss ein externes Ladegerät verwendet werden.

IJOY Maxo

Die Coils V12-C12, XL-C4 und V12-RT6 RTA (Selbstwickler) sind im Lieferumfang enthalten.

Der Verdampfer ist eine klare Kampfansage an die neuesten Modelle der Konkurrenz, bei der man sich mit der Anzahl der Coils und der maximal verträglichen Leistung immer weiter überbietet. Wirklich Sinn macht das meiner Meinung nach nicht. Dennoch scheint es einen großen Markt für diese Art der Verdampfer zu geben.

Höher, weiter, schneller …

Die Kombination Maxo Zenith + Maxo V12 zielt klar auf die Zielgruppe der Cloud Chaser ab. Kräftige Dampfwolken sind daher bei dieser Kombination auch der Standard.

IJOY MaxoLeider wurde der Dampf bereits bei 3,2 Volt (was beim V12 Coil mit 0,1 Ohm ca. 100 Watt entspricht) unangenehm warm und der Geschmack ließ zu wünschen übrig. Hochgeschraubt auf über 4 V lag ich rechnerisch bereits bei fast 200 Watt und abgesehen von extrem viel heißen Dampf der inzwischen nach „gar nichts“ mehr schmeckte, wurde das Gehäuse des Verdampfers so unangenehm heiß (nicht warm), dass man den Verdampfer mit bloßen Fingern nicht mehr anfassen konnte. An dieser Stelle wollte ich die Spannung nicht noch weiter erhöhen.

Das ist mir definitiv zu heiß!

Es mag sein, dass es Dampfer gibt die auf diese Weise dampfen wollen, mein Fall ist es jedoch nicht.

Dennoch hat mich vor allem die Box positiv überrascht. Auch wenn die Bedienung ein wenig „Retro“ ist, mit einem Selbstwickler dem man deutlich über 1 Ohm wickelt kann sie meiner Meinung nach ihre Stärken erst richtig ausspielen und wird zu einem zuverlässigen Begleiter mit ausreichend Akku-Kapazität für lange Reisen.

DAMPFERmagazin 02/17Einen ausführlichen Testbericht des IJOY Maxo Zenith und des IJOY Maxo V12, sowie viele weitere interessante und lesenswerte Artikel, findet ihr in DAMPFERmagazin Ausgabe 02/2017.

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Technische Daten & Infos

IJOY MaxoIJOY MAXO ZENITH
Abmessungen: 50.5mm x 40.7mm x 88mm
Spannung (Arbeitsbereich): 9,3 V – 12,6 V
Spannung (Ausgang): 2,7 V – 6,2 V
Stromstärke: max. 50 A
Farben: Edelstahl(Silber), Schwarz, Lila, Orange, Weiß

IJOY MAXO V12
Durchmesser: 28 mm
Höhe: 62,9 mm
Kapazität: 5,6 ml
Farben: Edelstahl(Silber), Schwarz, Gold, Rainbow


Anmerkung: Bedingt durch die Regelungen der TPD2 und die damit verbundenen Meldefristen sind beide Geräte voraussichtlich erst ab dem 20.05.17 in Deutschland verfügbar.

 

Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Mein Name ist Horst Winkler, auch bekannt als Horwin. Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin,und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen kritischen Artikel zur geplanten Überregulierung oder zur falschen Darstellungen des Dampfens in den Medien und in der Politik. Wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen jedoch ebenso immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.

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