Joyetech ProCore Remix

Joyetech ProCore Remix

Joyetech ProCore Remix

Der 3 in 1 Allzweckverdampfer

Joyetech ProCore RemixJoyetech bringt mit dem Joyetech ProCore Remix, einen Verdampfer auf den Markt, der zeitgleich „Fertigcoiler“, RTA und RDA sein will. Als Basis kommt der durchaus sehr gute ProCore Aries zum Einsatz.

Da der Joyetech ProCore Remix voraussichtlich erst ab Dezember 2017 in Deutschland erhältlich sein wird, haben wir ihn uns vorab bei Vapesourcing.com bestellt.

Eigentlich handelt es sich beim Joyetech ProCore Remix fast 1 zu 1 um einen ProCore Aries, nur bauartbedingt mit erweiterbarem längerem Kamin und einer RBA oder Standard ProCore Coils, sowie einer dedizierten Topcap, die den Remix zum Tröpfler umfunktioniert. Als Fertigcoil Verdampfer verhält er sich exakt wie der Aries, nur das der Remix 2 mm länger ist und 0,5 ml mehr Fassungsvermögen bietet. Die minimal erhöhte Länge ist der ProC-RTA Einheit geschuldet, da die Glocke sonst zu niedrig ausgefallen wäre, was auch der Grund sein dürfte, warum die RBA nicht als Einzelteil für den Aries vertrieben wird.

So gibt es auch am Remix qualitativ nichts zu meckern, die Verarbeitung ist trotz moderaten Preises wieder hochwertig. Die Gläser sind absolut sauber gearbeitet und zeigen keinerlei Grate oder Unreinheiten. Auch die Gewinde funktionieren einwandfrei und sehen präzise gefertigt aus. Die Bottom AFC lässt sich stufenlos einstellen und ist dabei angenehm zu bedienen.

MTL mit Einschränkungen

Ein Mouth-to-Lung (MTL) tauglicher Zug ist jedoch, wie beim Aries auch, mit der optional erhältlichen – und angeblich zum MTL Dampfen geeigneten – ProC1-S Coil nicht möglich. Die Zugcharakteristik ist angenehm von komplett offen bis deutlich restriktiv (DL) regelbar. Leider hat Joyetech die Luftführung nicht weiter optimiert, so dass die Zuggeräusche erneut relativ laut sind.

Befüllt wird der Joyetech ProCore Remix über die mittlerweile bekannte Flip-Topcap. Diese kann mit etwas Druck gegen das Symbol auf der Topcap entriegelt und nach oben weggeklappt werden. Der Mechanismus rastet dabei fest ein und ein versehentliches Öffnen dürfte ausgeschlossen sein. Am ProCore Aries hat sich der Verschluss mittlerweile bewährt und zeigt auch nach mehreren Monaten keinerlei Ermüdungserscheinungen.

Das Drip Tip ist, wie beim ProCore Aries, kein Standard Drip Tip, sondern umfasst den Anschluss außen und wird von drei O-Ringen sehr stramm gehalten. Das sorgt insgesamt für einen großen und offenen Luftkanal, der zusammen mit der großzügigen Airflow für ausreichend Durchzug sorgt. Das mitgelieferte Drip Tip ist, sowohl von der Länge als auch der Form, sehr angenehm.

Der Umbau vom Fertigcoiler zum RTA oder RDA erfolgt mit wenigen Handgriffen. Gleichzeitig ist die Modulbauweise auch ein klein wenig der Schwachpunkt des Remix, da man nie gezielt etwas abschrauben kann, ohne den Tank fast komplett zu zerlegen.

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Tank Variante, mit Fertigcoils

Im Gegensatz zum ProCore Aries wird beim Joyetech ProCore Remix nur die beliebte ProC1 Coil beigelegt, was angesichts der sehr intensiven Geschmacksentfaltung in Verbindung mit der benötigten Leistung von ~55 W nicht die schlechteste Wahl ist. Auch High VG Liquids stellen die Coil vor keinerlei Probleme, solange man sich an die für den Coil emfohlenen Leistungen hält. Spritzen, Blubbern und Siffen bleibt einem mit der ProC1 ebenfalls erspart, auch nach längerer Standzeit oder unsanftem Transport.

Tank-Variante, als Selbstwickler (RTA)

Das Single Post Deck des Joyetech ProCore Remix erinnert zuerst ein wenig an das Deck des Wotofo Troll RTA, nur dass die Watte nicht durch kleine, runde Löcher am Boden des etwas erhöht positionierten Decks geführt, sondern in kleine, dreieckige Wattetaschen gelegt wird. Die vier Postholes sind groß genug dimensioniert, um auch dickere Drähte zu verbauen und die seitlich eingesetzten Madenschrauben wurden sauber entgratet, um den Draht nicht versehentlich beim Anziehen der Schrauben „abzuknipsen“.

Mit dem mitgelieferten „Stopper“, einem Silikonstopfen für eine Seite des Decks, lässt sich der Remix auch als Single Coil RTA/RDA benutzen, was allerdings auch den Luftzug deutlich reduziert.
Der Abstand zwischen Glocke und Glas schrumpft im Vergleich zu den Fertigcoils etwas, ist aber immer noch ausreichend, um auch high oder pure VG Liquids ohne Probleme im Tank nutzen zu können. Nachflussprobleme sind, dank der großen Wattetaschen, nie zu befürchten.

Tröpfler-Variante, als Selbstwickler (RDA)

Da als Basis das RTA Deck Verwendung findet und nur ein RDA Sleeve mit drei O-Ringen aufgeschraubt wird um die klassisch abziehbare Topcap nutzen zu können, gestaltet sich die Nutzung denkbar einfach. Dabei sieht die leicht getönte aber vollständig durchsichtige Topcap sehr edel aus, neigt aber dazu schnell sehr warm zu werden.

Während der Joyetech ProCore Remix auch als RDA geschmacklich durchaus punkten kann, entpuppt sich das RTA Deck als Achillesferse. Die für einen RDA kleinen Wattetaschen bieten nicht viel Raum, um Liquid aufzunehmen und wird auch nur minimal übertröpfelt, bahnt sich das überschüssige Liquid, aufgrund der fast auf gleicher Höhe liegenden Airflow-Öffnungen im Deck, durch die AFC seinen Weg nach draußen.

Joyetech ProCore Remix

 

Technische Daten

Durchmesser 25,0 mm
Höhe 53,0 mm
Gewicht 38 g / 57 g (RDA/RTA)
Material Edelstahl (-Zinklegierung), Pyrex Glas
Farben Silber
Deck Single-Post
Befüllsystem Flip-Top Filling / Tröpfler
Zugcharakteristik Direct to Lung
Airflow Stufenlos, Bottom-AFC (Beidseitig ca. 15 mm x 3 mm)
Anschluß 510’er, feststehend, hervorstehend

Den vollständigen Artikel mit ausführlichem Fazit und weiteren Details zum ProCore Remix findet ihr in der nächsten Ausgabe vom DAMPFERmagazin.

Außerdem haben wir in Ausgabe August 11/17 folgende Themen für euch:

 

Ausgabe 11/2017

Ausgabe 11/2017

GOLDEN GREEK HISTORY
Die griechische Legende
ALLE JAHRE WIEDER …
VapersCom 2017 in Oberhausen
DAS KLEINE WICKEL 1×1 – Teil 3
An die Werkzeuge! 3,2,1 … Los!
SMOK OSUB KING KIT
Die Royale Krönung einer Serie
HAPPY BIRTHDAY
5 Jahre StattQualm
DINNER LADY
Die neuen Klassiker
VOOPOO α-I
Pulsierende Liebe im 80er Jahre Style
INOWIRE
Der besondere Draht
WILLKOMMEN IN DER BLACK PEARL
Dampferstammtisch Lünen
KEEP COOL
Die neue K-Cool Linie von K-Vape
… und vieles mehr.


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Über den Autor

Matthias Hoppe
Matthias Hoppe
Hallo zusammen! Mein Name ist Matthias Hoppe und gehöre seit Januar 2017 zur Dampfergemeinde. Im Gegensatz zu den meisten möchte ich jedoch meine Zigaretten trotz des Dampfens nicht missen, auch wenn es meistens nur noch 2-3 Stück sind. Diese rauche ich dann allerdings mit Genuss, vor allem vor dem Hintergrund das ich vorher auch gerne mal, je nach Lebensabschnitt, 1 -2 Schachteln am Tag geraucht habe. Obwohl ich erst seit Kurzem in der Szene unterwegs hat sich das Ganze doch schnell zu einem Hobby gewandelt. Das rumprobieren und „basteln“ mit verschiedenen Coils, Liquids und Verdampfern macht für mich einen Teil des Reizes aus, abgesehen davon das es natürlich schmeckt und Befriedigung verschafft. Im Gegensatz zu dem, gefühlt größten Teil der Community, bevorzuge ich allerdings das klassische MTL dampfen und greife nur gelegentlich zu offeneren Geräten. Daraus resultiert auch mein Hang zu kompakten 1-Akku Trägern und verhältnismäßig niedrigen Leistungsbereichen. Sicher werde ich euch hier ein paar entsprechende Geräte aus dem Bereich vorstellen und meine eigenen Anfängerfragen und Ungewissheiten neu aufrollen.

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