Juuling: Der Trend aus den USA

Juuling

Juuling? Nicht mit der TPD2!

Juuling: Der Trend aus den USA

Ein Gastartikel von Deborah Voyé / Vapstore.de

Auf der anderen Seite des Atlantiks erfreut sich das Juuling mit der E-Zigarette des gleichnamigen Herstellers, schon überaus großer Beliebtheit und ist aus dem öffentlichen Leben der Dampfer nicht mehr wegzudenken. Auch in anderen Ländern steigt der Hype um das neue Produkt, dass durch super einfaches Handling und eine hohe Nikotinkonzentration überzeugt, in ungeahnte Höhen. Nur in Europa hat es die Dampfe aus den USA noch nicht auf den Markt geschafft, obwohl viele Händler die Juul verkaufen möchten, wie zum Beispiel der Shop Vapstore. Woran diese Verzögerung liegt, erklären wir euch hier.

Entwickelt wurde der beliebte Pod-Vape im sonnigen Süden Kaliforniens, unter der Prämisse, einen Vapor zu kreieren, der den schnellen Nikotin-Kick des Rauchens perfekt imitiert, ohne dabei einen Verlust an Geschmack zu riskieren oder auf unhandliche Geräte mit kompliziertem Handling angewiesen zu sein.

Verantwortlich für diesen Anspruch sind die beiden Masterminds hinter JUUL: Die Produktdesigner James Monsees und Adam Bowen. Die Beiden suchten das passende Gerät, um vom klassischen Rauchen loszukommen und nach langer erfolgloser Suche, entwickelten sie kurzer Hand einfach selbst eine kompakte Dampfe mit absolut innovativem Handling.

Den Erfolg ihrer simplen, wie kostengünstigen Alternative zum Tabak-Rauchen hatten die beiden wohl selbst nicht erwartet. In den USA ist dieses Gerätes überhaupt nicht mehr wegzudenken und beansprucht mittlerweile mehr als die Hälfte des heiß umkämpften E-Zigaretten Marktes für sich. Doch einfach in Deutschland das Trendprodukt kaufen und ausprobieren, ist momentan nicht möglich, denn in Europa lässt diese kleine und moderne  Version einer Alternative zu Zigaretten und anderen E-Zigaretten und Pod-Systemen, noch auf sich warten und das aus einem einfachen Grund: Das Tabakerzeugnisgesetz bzw. die Tabakerzeugnisverordnung, die auf Grund der TPD2 erlassen wurden.

Nikotin vs. Tabakerzeugnisverodnung

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Quelle: Wikimedia / Mylesclark96 / CC Licence

Das JUUL-System ist darauf ausgerichtet, schon fertig befüllte Pods, inklusive speziell für dieses System entwickelte und dabei hochkonzentrierte Nikotinsalze, zu verwenden. Diese Pods gibt es zwar in verschiedenen Geschmacksrichtungen , dennoch kann der Dampfer nicht selbst entscheiden, wie viel Nikotin er gerne zu sich nehmen möchte. Das erspart natürlich einerseits enorm viel Aufwand, denn das Mixen von Aroma, Base und Nikotinshot entfällt. Andererseits ist die hohe Nikotin-Konzentration der fertigen Kartuschen, laut der Regulierung, nicht zulässig und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

Mal ganz abgesehen vom mittlerweile bekannten Werbeverbot und einer erforderlichen Anmeldung und Überprüfung der EU neuer Tabakwaren, ist auch die Nikotinmenge, die in einem Liquid enthalten sein darf, auf maximal 20mg/ml begrenzt. Die für ein Juul-System benötigten Pods kommen dagegen mit einer 5% Nikotindosierung daher, und das sind auf die Füllmenge gerechnet ganz ordentliche 36mg/ml.  Da die Kartuschen schon fertig befüllt geliefert werden, dürfen diese also nicht in der EU verkauft werden. Dementsprechend macht es für den Hersteller nicht allzu viel Sinn, eine groß angelegte, europaweite Vermarktungs-Strategie für Europa zu fahren, wenn ein essentieller Bestandteil des Gerätes überhaupt gar nicht erst verkauft werden darf.

Beliebter kann eine E-Zigarette nicht sein

Aufgrund der extrem hohen Nachfrage auf der anderen Seite des großen Teiches nach anderen Nikotinmengen, leuchtet aber dennoch ein kleiner Hoffnungsschimmer über dem künftigen Europa-Launch der JUUL. Immer mehr JUUL-Nutzer, die zur Rauchabgewöhnung von der Kippen-Schachtel auf das handliche Gerät umgestiegen sind, wünschen sich eine niedrigere Nikotin-Dosierung. Und der süd-kalifornische Konzern reagiert: Noch dieses Jahr sollen Kartuschen mit einer nur 3% nikotinhaltigen Flüssigkeit auf den Markt kommen. Mit diesem Schritt sinkt der Anteil des Nikotins innerhalb der verkauften Menge so stark, dass auch ein Verkauf nach geltenden euopäischen, bzw. deutschem Recht möglich wäre. Mit der Größe der passenden Pods sollte es auf jeden Fall keinerlei Probleme geben, denn mit 0,7 ml unterschreiten diese das Maximum der erlaubten Verkaufsmenge für Nikotinhaltige Liquids deutlich.

Wird es dieses System bis nach Europa schaffen?

Da der Hersteller mit Sicherheit bemüht ist, schnell neue Märkte zu erschließen, dürfte die Zukunft des Juuling in Europa rosig aussehen. Das einzige Hindernis sind derzeit die gesetzlichen Verordnungen. Bei einem so großen Markt macht es für den Hersteller der JUUL jedoch durchaus Sinn, das Produkt den geltenden Vorgaben anzupassen.

Für manche passionierte Dampfer ist das ganze vielleicht ein Schritt zurück in die Zeit der Cig-A-Likes, also der an Zigaretten anmutenden E-Dampfe, die nicht viel kann und nur wenig Leistung und individuellen Spielraum zur Verfügung stellt. Für viele umsteigende Raucher könnte ein Starterkit allerdings ein Schritt in die richtige Richtung sein, um endgültig vom „Old-School Rauchen“ loszukommen.

Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen. Mittlerweile wird jedoch schon daran gearbeitet, den kleinen Dampfer in Europa auf den Markt zu bringen. Am Ende entscheidet der Markt selbst, ob die europäischen Dampfer auf eine weitere USB-Stick kleine Maschine gewartet haben, die keine großen Dampfwolken verspricht, dafür aber das Umsteigen von der traditionellen Zigarette besonders leicht und unkompliziert machen soll. Ähnliche Pod-Systeme sind bereits in ganz Europa erhältlich, so können Dampfer, die nicht auf die Juul warten wollen, beispielsweise schon jetzt mit einer Aspire Gusto loslegen. Diese arbeitet wie das System aus den USA mit „ready-to-vape“-Pods und ist bereits europaweit im Handel erhältlich.

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