Kontakloses Dampfen – A new Level of Vaping

A new Level of Vaping

Kontakloses Dampfen – A new Level of Vaping

Wer glaubt, dass in der Dampferbranche keine Innovationen mehr möglich sind, der täuscht sich. Das Potential hinter der Erfindung von Frank Wibbertmann und Patrick Marquard ist enorm. Es ermöglicht dem Dampfer eine vollkommen neue Art des Dampfens, die es so bislang noch nicht gegeben hat. Darüber hinaus bietet diese Innovation auch Vape-Shop Besitzern eine kostengünstige Alternative zu aufwändigen Teststationen.

Bei der Erfindung von Frank Wibbertmann und Patrick Marquard handelt es sich um einen Akkuträger, der ein kontaktloses Dampfen ermöglicht. Sobald man den Feuerknopf drückt, beginnt die Wicklung sich aufzuheizen und das Liquid zu verdampfen. Soweit nichts neues. Bei diesem Akkuträger wird jedoch gleichzeitig über einen kleinen Ventilator Luft in den Verdampfer gedrückt. Als Resultat schießt nun der Dampf aus dem Mundstück heraus, ohne dass man selbst an dem Gerät ziehen muss.

Kontakloses Dampfen

Prototyp

Für einen Dampfer klingt dies vermutlich erstmal wie eine Spielerei, doch gedacht ist dieses Feature unter anderem als mobile Testmöglichkeit in Vape Shops oder beispielsweise auf Dampfermessen. Hier zeigt sich das eigentliche Potential, welches hinter dieser Innovation steckt.

Erster Prototyp

Die beiden Erfinder haben für ihr Projekt, das allerdings noch ganz am Anfang steht, eigens die Firma WIMA Innovation GbR gegründet. Aktuell gibt es neben den detaillierten Plänen bislang nur einen ersten Prototyp. Frank und Patrick sind gerade auf der Suche nach Partnern, die das Projekt mit entsprechenden Fertigungskapazitäten unterstützen wollen.

Das fertige Produkt soll die Möglichkeit haben, die Luft von außen durch die Airflow zur Wicklung zu befördern, ohne dass dafür am Mundstück gezogen werden muss. Bei der Umsetzung gibt es theoretisch mehrere Möglichkeiten, wie beispielsweise ein passender Aufsatz, der zwischen vorhandenem Akkuträger und Verdampfer geschraubt wird, oder auch ein eigens für diesen Zweck konzipierter Akkuträger. Dann könnte man auch die Drehzahl des Ventilators über die im Akkuträger integrierte Software steuern. Über eine solche Software wären weitere Variationen möglich, wie beispielsweise die Luftzufuhr kurz vor dem eigentlichen Verdampfungsprozess zu starten, oder auch im Nachgang noch Luft nachfließen zu lassen.

Kontakloses Dampfen

Prototyp

Theoretisch lassen sich auch mehrere Mini-Lüfter oder kleine Kompressoren verbauen, wodurch direkt Einfluss auf das Dampfvolumen genommen werden kann. Auch echte Spielereien, wie LED Beleuchtungen der Lüfter, sind denkbar.

Der Kontakt zum Verdampfer könnte durch einen Magnetverschluss oder optional durch einen Bajonettverschluss hergestellt werden, um somit einen schnellen Wechsel verschiedener Verdampfer zu ermöglichen. Doch natürlich wäre auch ein herkömmlicher 510er Anschluss denkbar.

Auch bei der Stromversorgung will man flexibel sein. So könnte das Gerät entweder per Akku – wie ein herkömmlicher Akkuträger – oder mit einem Stromkabel als feste Teststation, verwendet werden.

Kontaktloses Dampfen

Der wesentliche Punkt bei dem neuen Gerät ist jedoch das kontaktlose Dampfen. Die Vorteile liegen dabei sowohl für den Händler als auch für den Anwender klar auf der Hand. Ein Wechseln oder Reinigen des Mundstücks ist nicht mehr notwendig. Die Gefahr, sich mit Bakterien oder Viren anzustecken wird minimiert, was insbesondere in der aktuellen Zeit mehr als sinnvoll erscheint.

Natürlich spielt auch der Kostenfaktor eine wichtige Rolle. Im Vergleich zu großen, stationären Teststationen kann ein solcher Akkuträger natürlich viel kostengünstiger hergestellt werden. Ein System mit mehreren dieser Geräte könnte außerdem bei Bedarf leicht um einige Geräte erweitert werden.

Kontaktloses Dampfen dürfte auch bei Endkunden für großes Interesse sorgen. Dabei kann der Nutzer selbstständig entscheiden, in welcher Weise er das neue Feature einsetzt. Man könnte sich beispielsweise vorstellen, den Ventilator unterstützend einzusetzen, und somit eine deutliche Steigerung der Dampfintensität erzeugen. Es bleibt jedoch jedem selbst überlassen, ob man den Kontakt zum Mundstück komplett vermeiden möchte, die Lüftung als zusätzliche Unterstützung verwendet oder ob man den Lüfter zwischendurch deaktiviert, um selbst an der E-Zigarette zu ziehen.

Wir finden das Projekt äußerst spannend und werden die weitere Entwicklung von der Idee zum fertigen Produkt ganz genau beobachten und natürlich weiter berichten.  

Kontakt

WIMA Innovation GbR / email: info@wima-innovation.com

 


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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.