Nero

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„In der Nacht vom 18. zum 19. Juli 64 nach Chr. brach in Rom ein Brand aus. Der Erzählung nach entstand das Feuer durch eine achtlos weggeworfene Zigaretten-Kippe die von Kaiser Nero stammte. Hätte Nero eine E-Zigarette verwendet, wäre der Stadt Rom viel Leid erspart geblieben. Doch leider wurde das Dampfen erst über 1900 Jahre später erfunden.“

Naja, ganz so war die Geschichte dann doch nicht, dennoch stand Kaiser Nero Pate für die Namensgebung der neuen Liquids, die nicht nur brandneu sind, sondern auch ein echt heißer Tipp für Liebhaber von geschmackvollen Aromenkompositionen.

Aber fangen wir von Anfang an – dafür müssen wir auch nicht ganz so weit in der Zeit zurück gehen:

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Francesco Marrazzo bei der Präsentation seiner Nero Aromen auf der The Hall of Vape 2019

Im August 2017 eröffnete Francesco Marrazzo seinen VapeXclusive Store in Kreuztal und erfüllte sich damit einen lang gehegten Traum. Sein Konzept, eine exklusive Auswahl und einen kundenorientierten Service anzubieten, ging voll auf und wurde zu einem überwältigenden Erfolg. Sein Motto „Flavoured Quality“ lebte er vom ersten Tag an, und traf damit den Nerv der Kunden.

Nur ein Jahr später folgte der Umzug in neue Geschäftsräume, ein paar Hausnummern weiter. Dadurch vergrößerte er sich um mehr als das Doppelte gegenüber seinem alten Laden, der inzwischen aus allen Nähten platzte. Endlich gab es wieder genügend Platz für die vielen exklusiven und exotischen Liquids die Francesco in seinem umfangreichen Sortiment hatte.

Jetzt aber wurde es langsam Zeit, für den nächsten Schritt den er schon seit längerem plante: Eine eigene Liquid-Linie.

NeroWenn Kaiser Nero dampfen würde …

Mit seiner Linie Nero hat er sich nun auch diesen Traum verwirklicht und dabei seine jahrelange Erfahrung in die Kreation der ersten vier Geschmacksrichtungen einfließen lassen. Herausgekommen sind einige sehr empfehlenswerte Mischungen. Angeboten werden sie als 12ml hochkonzentriertes Aroma in einer 120 ml Flasche, das je nach Belieben mit Basis und Nikotinshots aufgefüllt werden kann.

Für einen Preis von ca. 13 – 14 Euro bekommt man hier fein abgestimmte Kompositionen, die noch als Geheimtipp gelten. Dies dürfte aber nicht lange so bleiben, denn wenn Francesco etwas macht, dann macht er es richtig, so dass der Erfolg schon vorprogrammiert ist.

Die Liquids sind vielfältig und kombinieren beliebte Geschmacksrichtungen ohne dabei irgendwelche komplexen Experimente einzugehen. Sie haben genau die richtige Intensität, und erschlagen den Dampfer nicht gleich mit einer übertriebenen Aroma-Keule, sondern bleiben dezent und wirken sehr ausgewogen. Dadurch eignen sie sich auch hervorragend als All-Day Liquid.

Alle Geschmacksrichtungen, mit Ausnahme des Menta, könnte ich mir im Sommer auch sehr gut mit einem Schuss Koolada vorstellen. Insgesamt wirken sie alle sehr fruchtig, süß.

Die Nero Flavours sind online unter anderem bei Be-Vape, Keros Liquids und Dampfplanet erhältlich, und natürlich auch direkt bei Francesco Marrazzo im Laden. Ein Besuch lohnt sich – nicht nur wegen der Liquids.

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Die Liquids im einzelnen

NeroNero IV – BAKI YOGURT (Banane, Kirsche, Jogurt)

Die sehr süße Kirsche ist zwar gegenüber der Banane deutlich dominanter aber dennoch nicht zu aufdringlich. Durch eine leichte Joghurtnote ist der Geschmack insgesamt sehr weich, cremig und erinnert ein wenig an ein leckeres Eis.


NeroNero V – MENTA (Minze, Spearmint)

Eine angenehme leichte Minze, die gegenüber dem charakteristischen Spearmint etwas in den Hintergrund tritt. Unweigerlich wird man an einen beliebten Kaugummi erinnert. Der Gesamteindruck ist süß und dezent erfrischend ohne dass die Minze dabei aufdringlich wird.


NeroNero VI – GREEN LEMON (Apfel, Tee, Zitrone)

Ein süßer, intensiver Zitronentee mit einer sehr dezenten Apfelnote. Der Apfel ist als solcher kaum herauszuschmecken, verleiht aber der Mischung eine leichte Süße und rundet das Liquid gekonnt ab.


NeroNero VII – FRUITY THRILL (Wassermelone, Kiwi, Erdbeere)

Hier tritt eine sehr cremige Erdbeere, die stark an Erdbeersahne-Eis erinnert, in den Vordergrund. Intensiv ist auch die Wassermelone, die erfreulich authentisch ist. Die Kiwi geht hier zwar fast unter, lässt sich aber dennoch dezent herausschmecken.

 


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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.