New Nicotine Alliance fordert einen neuen Ansatz

New Nicotine Alliance (NNA)

New Nicotine Alliance fordert einen neuen Ansatz

Auf dem E-Cigarette Summit der Royal Society in London am 15. November hat Sarah Jakes, Vorsitzende der New Nicotine Alliance (NNA), einen neuen Ansatz im Hinblick auf sicherere Nikotinprodukte gefordert.

New Nicotine Alliance (NNA)

New Nicotine Alliance (NNA) (Quelle: nnalliance.org)

Die New Nicotine Alliance fordert von der Public Health Gesellschaft einen neuen Ansatz, gegenüber dem Dampfen und anderern sichereren Nikotinprodukten.

Teile des öffentlichen Gesundheitswesen haben bislang maßgeblich zur Verwirrung und zum Misstrauen gegenüber wirksamen Alternativen zum Rauchen beigetragen. Staatlich finanzierten Organisationen sollten jedoch der Gesundheit der Bevölkerung dienen. Aus diesem Grund sind präzise und unparteiische Informationen von zentraler Bedeutung. Hochgradige Fehlwahrnehmungen führten zu Intoleranz, und diese Intoleranz wird durch zusätzliche Verbote und Einschränkungen noch verschärft.

Ideologische Propaganda

Während zunehmend vielfältige Informationen online verfügbar sind, wird die Öffentlichkeit mit Propaganda aus ideologisch motivierten Quellen bombardiert. Diese richtete sich gegen Produkte, die ein weitaus geringeres Risiko aufweisen und zu den niedrigsten Raucherprävalenzen in der Geschichte Großbritanniens beigetragen haben.

„Die Öffentlichkeit muss darauf vertrauen können, dass die Informationen, die von den Gesundheitsbehörden zur Verfügung gestellt werden, korrekt und vollständig sind“, betonte Jakes und ergänzte „die überwiegende Mehrheit der Öffentlichkeit besteht nicht aus Wissenschaftlern, daher glauben sie das, was ihnen von den vermeindlich vertrauenswürdigen Informationsquellen als Wahrheit verkauft wird. Aber wem kann man noch vertrauen, wenn Behörden und Experten so gespalten sind?“

Politische Debatte in den USA

Jakes hob die fieberhaften politischen Debatte in den USA hervor, in der die Wahrheit über das Dampfen, zugunsten einer moralischen Haltung, geopfert wurde. Einer Haltung, die für amerikanische Raucher keinen positiven Nutzen hat. Sie fordert die Aktivisten auf, ihre ideologischen Differenzen zum Wohle derjenigen beizulegen, denen sie eigentlich helfen sollten.

„Die überwiegende Mehrheit der E-Zigaretten Nutzer kämpft gar nicht aktiv für das Dampfen, sie bezeichnen sich nicht einmal als Dampfer.  Es sind einfach Menschen, die ihr Leben weiterführen und durch Zufall das Dampfen als Alternative entdeckt haben. Diese stille Mehrheit sind Mütter, Väter, Großeltern, Geschwister, die ein ganz gewöhnliches Leben führen. Das wird oft übersehen, wenn einfach das Etikett ‚Dampfer‘ angebracht wird.“

New Nicotine Alliance (NNA), Sarah Jakes

Sarah Jakes (New Nicotine Alliance) bei einem Vortrag in Warschau

„Solange die offensichtliche Kontroverse andauert, vertraut die Öffentlichkeit nur dem, was sie mit eigenen Augen sieht. Was sie aber sehen, sind Verbote, Beschränkungen, Warnhinweise und etwas, das wie Rauchen aussieht.“

„Fehlwahrnehmungen sind in mehrfacher Hinsicht schädlich. Sie führen zu Intoleranz, die eine restriktive Politik unterstützt, was wiederum zu mehr Fehlwahrnehmung und Intoleranz führt. Ist es ein Wunder, dass viele Raucher den Vorteil des Umstiegs nicht sehen?“

Jedes Leben ist kostbar

Raucher und Dampfer sind nicht nur Zahlen in einem Datensatz oder ein Trend in einer Grafik, sie sind echte Menschen und sollten keine Spielfiguren in einem politischen Machtspiel zwischen verschiedenen Fraktionen der öffentlichen Gesundheitswelt sein. Ein neuer, wohlwollenderer Ansatz ist erforderlich.

„Wir dürfen nie die Tatsache aus den Augen verlieren, dass hinter jedem Datenpunkt eine reale Person mit Stärken und Schwächen, Wünschen und Ambitionen steht“, sagte Jakes und ergänzte, „Jedes Leben ist kostbar „.

Darum wünscht sich die NNA einen neuen Ansatz, der den Nikotinkonsumenten über die Dogmen und engstirnigen Punkte-Scorings stellt und ihn mit mehr Respekt behandelt.

Das Logo der NNA wurde bereitgestellt von der New Nicotine Alliance (UK), 8 Northumberland Avenue, London WC2N 5BY. Für die bereitgestellten Bilder sind ausschließlich die jeweils benannten Quellen verantwortlich. Das DAMPFERmagazin übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit, Qualität oder Rechtmäßgkeit der bereitgestellten Informationen.

 


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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.