Nur noch kurz die Welt retten

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PMI bietet Kooperation an, um Public Health Probleme zu lösen

World Economic Forum (Wikipedia)

World Economic Forum (Wikipedia)

Philip Morris International hat am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos ein neues Whitepaper mit dem Titel „Public Health—Much Harder than Rocket Science“ (Öffentliche Gesundheit – viel schwieriger als die Raketenwissenschaft ) veröffentlich. Darin untersucht PMI die Dynamik zwischen Verbrauchern, Unternehmen und Behörden in einer Reihe globaler öffentlicher Gesundheitsfragen. Das Whitepaper basiert auf einer kürzlich von IPSOS durchgeführten globalen Umfrage.

Laut der von PMI in Auftrag gegebenen Umfrage unter 31.000 Befragten aus 31 Ländern fordern Verbraucher auf der ganzen Welt, dass ihre Regierungen sich stärker engagieren um öffentliche Gesundheitsprobleme zu lösen.

In der Umfrage wurden die Teilnehmer gefragt, wie wichtig es ihrer Meinung nach sei, dass Regierungen viel Zeit und Ressourcen für neun globale Gesundheitsprobleme aufwenden. Diese Probleme sind Luftverschmutzung, psychische Gesundheit, sexuell übertragbare Krankheiten, gesündere Nahrungsmittel, Opioid Missbrauch, Rauchen und Alkoholmissbrauch, ungewollte Schwangerschaften und Fettleibigkeit.

Bei der Frage nach Bewältigung dieser Probleme gaben 91 Prozent der Befragten an, dass Technologie und Innovation dabei eine wichtige Rolle spielen. Bei der Frage danach, ob die Regierungen bislang einen guten Job gemacht haben, zeigten sich jedoch über die Hälfte der Teilnehmer (56%) eher unzufrieden. Der Zugang zu neuen Innovationen und Fortschritten, die geeignet wären die öffentliche Gesundheit zu verbessern, wird nicht ausreichend sichergestellt.

Verlässliche Partnerschaft

Das Whitepaper kommt zu dem Schluss, dass ein gemeinsamer Ansatz möglich ist: Unternehmen können möglicherweise dazu beitragen, einige der Fragen der öffentlichen Gesundheit zu lösen. Man bietet darum den Behörden an, Unternehmensressourcen zu nutzen. Mit ihrem Einfallsreichtum und ihrem Eigeninteresse könnten diese überzeugende Lösungen schaffen. Unternehmen könnten somit verlässliche Partner sein, um Regierungen bei der Bewältigung von Problemen der öffentlichen Gesundheit zu unterstützen.

„Angesichts des Ausmaßes der Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit ist es unrealistisch, nur von den Gesundheitsbehörden Ratschläge und Ermahnungen zu erwarten wenn man etwas bewirken möchte“, argumentiert Marian Salzman, Senior Vice President, Global Communications bei PMI. „Um wirklich einer großen Anzahl von Menschen dabei zu helfen, die gewünschten Änderungen vorzunehmen, bedarf es einer Kombination aus evidenzbasierten öffentlichen Initiativen, neuen Technologien und neuen Produkten. Die Öffentlichkeit verdient – und bittet darum – bessere Möglichkeiten zu bekommen, unabhängig davon, woher sie gekommen sind.“

Das Whitepaper kann unter folgendem Link heruntergeladen werden (englisch):

pmi-white-paper-on-public-health-january-2019.pdf

Die Zukunft der Industrie

Man kann diesen Vorstoß von PMI aus mehreren Blickwinkeln betrachten.

Entweder hat die Tabakindustrie verstanden, dass die Welt vor dem Kollaps steht, man nur gemeinsam etwas gegen globale Probleme unternehmen kann, und dabei auch globale Multi-Konzerne ihre Verantwortung tragen müssen und dadurch einen wichtigen Beitrag leisten können.

Oder, die Tabakindustrie sieht einfach ihre Felle davon schwimmen, da sich die Zeit der Tabak-Zigarette mittelfristig ihrem endgültigen Ende entgegen neigt. Um diese sterbenden Industrie zu retten, wechselt man zu Produkten die zweifelsfrei ein wesentlich geringeres Schadenspotential haben, und verkauft der Weltgemeinschaft diesen Wechsel in der Produktausrichtung als Errungenschaft der Tabak-Konzerne. Man biedert sich den Regierungen an um eine möglichst großes Stück von einem Kuchen abzubekommen, von dem man nicht einmal weiß wer ihn anschneiden wird.

Möglicherweise liegt die Wahrheit aber auch irgendwo dazwischen.

Sicher ist jedoch, dass die neun zuvor benannten, globalen Probleme, zu einem großen Teil von einer maßlosen gierigen Industrie ausgelöst und gefördert wurden. Und das über viele Jahrzehnte hinweg. Das gilt nicht nur für die Tabakindustrie, sondern lässt sich auf andere Branchen genauso übertragen. Ob man PMI diesen Wandel abkauft und was wirklich dahinter steckt, bleibt abzuwarten.

 


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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.