Public Health England veröffentlicht neuen Bericht

Public Health England

Public Health England veröffentlicht neuen Bericht

Public Health England (PHE) hatten bereits 2015 für großes Aufsehen gesorgt. Ihr Bericht wird seitdem vielfach mit der Aussage „E-Zigaretten sind 95% sicherer als Rauchen“ zitiert.

Heute wurde ein aktuelles Update veröffentlicht.

Der Bericht befasst sich mit der Nutzung von E-Zigaretten bei Jugendlichen und Erwachsenen, der öffentlichen Meinung, den Auswirkungen des Rauchstopps und den Gesundheitsrisiken von Nikotin. Außerdem wurden auch die sogenannten Heat-not-Burn Produkte, bei denen Tabak erhitzt statt verbrannt wird, untersucht.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überberlick:

  • Das Dampfen stellt nur einen kleinen Bruchteil des Risikos des Rauchens dar. Der Wechsel vom Rauchen zum Dampfen bringt erhebliche gesundheitliche Vorteile mit sich.
  • E-Zigaretten könnten dazu beitragen, dass mindestens 20.000 Raucher den Konsum von Tabak-Zigaretten erfolgreich aufgeben, möglicherweise sind noch viele höhere Zahlen möglich
  • Die gestiegenen Erfolgsraten bei der Raucherentwöhnung und der beschleunigten Rückgang der Raucherzahlen im ganzen Land sind eng mit der Verwendung von E-Zigaretten verbunden
  • Mehrere Tausend Rauchern glauben fälschlicherweise, dass Dampfen genauso schädlich ist wie Rauchen. Rund 40% der Raucher haben noch keine E-Zigarette ausprobiert
  • In der Öffentlichkeit gibt es viele Missverständnisse über Nikotin. Weniger als 10% der Erwachsenen wissen, dass die Gesundheitsschäden durch das Rauchen und nicht durch das Nikotin verursacht werden.
  • Die Anzahl der Dampfer in Großbritannien hat sich in den letzten Jahren auf knapp 3 Millionen erhöht.
  • Die Befürchtung, dass Kinder und Jugendliche über die E-Zigarette zum Rauchen von Tabak-Zigaretten herangeführt werden, ist unbegründet. Die Raucherquoten unter den Jugendlichen in Großbritannien sinken stetig weiter. Der regelmäßige Gebrauch von E-Zigaretten ist unter Jugendlichen sehr selten und beschränkt sich fast ausschließlich auf diejenigen die zuvor geraucht haben.

Der vollständige Bericht (243 Seiten) kann hier heruntergeladen werden (englisch): Evidence_review_of_e-cigarettes_and_heated_tobacco_products_2018.pdf

 

 

Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.

1 Kommentar zu "Public Health England veröffentlicht neuen Bericht"

  1. Innovation:
    Was wenn es gar keine Sucht gibt sondern nur die Veranlagung, zB Stress mit Nikotin zu „medikamentieren“..? Die einen haben sie, andere nicht. Die einen haben die Veranlagung zu schwarzer Haut, die andern zu weisser Haut. Für mich ist der Begriff „Sucht“ diskriminierend und ich habe ihn daher aus meinem Vokabular gestrichen.

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