Sie reden Blödsinn, Frau Ministerin!

Wir wissen nicht ob es Absicht, Unwissenheit oder Gleichgültigkeit ist. Fakt ist jedoch dass Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) bei der Regierungsbefragung des Bundestags am Mittwoch, 4.November 2015 öffentlich die Unwahrheit gesagt hat.

schwesigWie mehrere Medien und selbst die Internetseite des Bundestags [1] berichteten, behauptete die Ministerin: E-Zigaretten sind …

„ebenso gesundheitsschädlich wie Tabakzigaretten“

Sie wird zitiert mit den Worten: „Sie schmecken nach Mango, Erdbeere oder Schokolade –sind aber ebenso gesundheitsschädlich wie Tabakzigaretten“.

Man könnte soweit gehen und das Ganze eine handfeste LÜGE nennen.

Fakt ist auf jeden Fall: Bis heute gibt es nicht eine einzige seriöse und verlässliche Studie die eine Gesundheitsschädigung durch E-Zigaretten nachgewiesen hat, und schon gar nicht auf dem gleichen Level wie eine Tabakzigarette.

Sämtliche Studien die vom BfR, DKFZ oder BzgA in der Propagandaschlacht gegen das Dampfen herbei gezogen werden, zeigen (bei einem bestimmungsgemässem Gebrauch der E-Zigarette) allenfalls eine Schadstoffkonzentration wie sie auch in normaler Raumluft vorkommt.

Während man sich in der Vergangenheit beim BfR, DKFZ oder BzgA bei jeder Aussage zur E-Zigarette rechtlich absicherte, indem man lediglich im Konjunktiv sprach („könnte, möglicherweise, vielleicht“) lehnt sich Schwesig nun mit ihrer Aussage sehr weit aus dem Fenster.

Selbst Dr. Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforsuchungszentrum (DKFZ) sagt:

„gegen die normale Zigarette, die eine solche Giftlast darstellt, stellt eine E-Zigarette ein vergleichsweise harmloses Produkt dar.“
(Quelle: Dr. Martina Pötschke-Langer, DKFZ , Deutschlandradio Kultur, 22.01.12)

und

„Es wird [bei der e-Zigarette] kein Tabak verbrannt. Es ist in dem Dampf von e-Zigaretten weder Teer, Kohlenmonoxid oder auch andere kanzerogene Stoffe enthalten, die aus dem Rauch einer herkömmlichen Zigarette ja dieses hochgefährliche Giftgemisch machen.“
(Quelle: Dr. Martina Pötschke-Langer, DKFZ, Deutschlandradio Kultur, 22.01.12)

und

„Die Elektrische Zigarette, im Vergleich natürlich zu jeder normalen traditionellen Tabak-Zigarette, ist in der Tat viel, viel weniger gefährlich, das können wir mit Sicherheit sagen.“
(Quelle: Dr. Martina Pötschke-Langer, DKFZ, Sendung Telemed, 12.03.12)

Auch in dem kürzlich vom DKFZ veröffentlichte Tabakatlas 2015 gibt es die klare Aussage:

„[…] ist davon auszugehen, dass E-Zigaretten weniger schädlich sind als Zigaretten“
(Quelle: Tabakatlas 2015, DKFZ)

und

„[…] gesundheitlicher Vorteil durch weniger schädliches Produkt“
(Quelle: Tabakatlas 2015, DKFZ)

und

„[…] weniger schädliche Alternative zu herkömmlichen Zigaretten“
(Quelle: Tabakatlas 2015, DKFZ)

Selbst das Gesundheitsministerium in England kam erst vor Kurzem zu dem Schluss, dass die E-Zigarette etwa  95% weniger schädlich ist als eine Tabak-Zigarette.

„the current best estimate is that e-cigarettes are around 95% less harmful than smoking”
(Quelle: https://www.gov.uk/government/news/e-cigarettes-around-95-less-harmful-than-tobacco-estimates-landmark-review)

Der Ministerin hätte dies auffallen müssen, wenn sie sich auch nur ansatzweise selbst mit der Thematik beschäftigt hätte. So aber plappert sie nur ungefiltert und ungeprüft nach was man ihr auf den Spickzettel geschrieben hat.

Da ihre Behauptung nicht nur die Wut vieler Dampfer auf sich zieht, sondern zudem zweifelsohne auch eine äußerst geschäftsschädigende Wirkung auf die gesamte Branche haben kann, sollten die Händlervereinigungen nun ihrer Rolle gerecht werden und juristisch dagegen vorgehen.

Wer sich die komplette Rede der Ministerin ansehen möchte, in der noch mehr Unwahrheiten und verdrehte Fakten vorgetragen werden, unter anderem zur „Krebsgefahr“ bei „nicht nikotinhaltigen Liquids“ (die laut Ministerin genau so hoch sein soll wie bei „anderen Tabakprodukten“) kann sich ihre komplette Rede und auch die Fragen & Antworten zu diesem Thema bei YouTube ansehen:

YouTube

WARNUNG: Das Ansehen dieses Videos kann zu spontanen Wutanfällen und erhöhtem Blutdruck bei Dampfern führen!

[1] http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2015/kw45-regierungsbefragung/393706

Bilderquelle: Deutscher Bundestag/Pressematerial

Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.

7 Kommentare zu "Sie reden Blödsinn, Frau Ministerin!"

  1. Vielen Dank für diesen Beitrag. Durch diesen Beitrag wurde ich zu einer persönlichen Mitteilung an Ministerin Schwesig inspiriert – und jede interessierte Dampferin, jeder interessierte Dampfer, sollte sich das auch nicht nehmen lassen. Über das, was wir machen, anstelle zu rauchen, wird öffentlich die Unwahrheit verbreitet. Wollen wir uns darüber ärgern – oder etwas dagegen machen?

    „Sehr geehrte Frau Ministerin Schwesig,

    eine falsche Behauptung (von mehreren, die ich Ihnen bei Bedarf nachweisen werde) bleibt eine falsche Behauptung, selbst wenn Sie diese unter Bezugnahme auf Ihre Quellen gemacht haben.

    Ihre so genannten „Quellen“ bauen aufeinander auf – das Bundesinstitut für Risikobewertung bezieht sich auf Auffassungen der Frau Dr. med. Martina Pötschke-Langer, diese wiederum vertritt als Leiterin des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle die Ziele und Pläne der WHO. Sie sollten daher in Erwägung ziehen, auch die Abhängigkeiten Ihrer sogenannten Quellen zu prüfen, bevor Sie in Abhängigkeit Ihrer Quellen Ihre Entscheidungen durch sachlich falsche Informationen rechtfertigen.

    Sie haben, Frau Ministerin Schwesig, Ihrem Auftrag zu folgen, und sich ein unabhängiges Bild zu verschaffen. Oder räumen Sie unmittelbar ein, dass Politik eine rein ideologische Angelegenheit ist, und sie selber sich auch zum Mittel machen lassen, um Ideologien anstelle von Tatsachen zu verbreiten. Es mag dahingestellt sein, ob Sie zur Zielerfüllung bewusste Täuschung betrieben, oder aufgrund mangelhafter und einseitiger Informationen Behauptungen verbreiten: Den Zweifel an Ihrer Kompetenz zu einer fachlichen Beurteilung von E-Zigaretten haben Sie selbstverantwortlich verursacht.

    Dass Sie, Frau Ministerin, als Ministerin des Bundes, bewusst die Unwahrheit in die Welt setzen: „Sie (E-Zigaretten, Anm.) schmecken nach Mango, Erdbeere oder Schokolade – sind aber ebenso gesundheitsschädlich wie Tabakzigaretten“ ist ein unglaublicher Vorgang, der bestenfalls eine Ahnung von Ihrer Nichtahnung vermittelt.

    Ich fordere Sie auf, Ihre Aussagen anhand konkreter und gefestigter Erkenntnisse zu belegen.

    Allerdings werde ich Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten, dass es gesicherte Erkenntnisse nicht gibt, dass E-Zigaretten ebenso gesundheitsschädlich wie Tabakzigaretten sein sollen. Und dies wird so bleiben, bis das Gegenteil erwiesen wurde!

    Staatliche Aufsichtsorgane, wie der britische „Public Health England“ und der oberste belgische Gesundheitsrat „Conseil supérieur de la santé“, kommen aufgrund der wissenschaftlichen Fakten zu tabaklosen elektronischen Zigaretten bereits zu dem Ergebnis, E-Zigaretten könnten als Alternative zu Tabakprodukten sinnvoll sein, weil sie eben nicht „ebenso gesundheitsschädlich“ sind.

    Sie sollten daher ihre mangelhaften Kenntnisse zu diesem Thema einsehen, und einige Ihrer Äußerungen zu E-Zigaretten bitte wenigstens richtig stellen.

    Mit freundlichem Gruß
    Udo Laschet“

  2. Tja Udo, da bin ich mal gespannt, ob Du eine Antwort bekommst – und ggf. sogar eine Entschuldigung.
    Meines Wissens wäre das allerdings das erste Mal, dass ein Politiker zugibt, nicht Recht zu haben. 🙁

  3. Heigl Werner | 6. November 2015 um 18:26 |

    Hallo Frau Ministerin Schwesig
    Eine Frage warum verbreiten sie solch einen Schmarrn? Sie wurden vom Volk gewählt um die Wahrheit zu erzählen und nicht wie ein Papagei auf Spickzettel welche Ihnen die Nichtswisser und Gegner von E Zigaretten vorsagen zu verbreiten. Würde mich freuen wenn sie mal gewisse Artikeln durchlesen würden und sich mal ihre eigene Meinung bilden würden, oder ist das zu viel verlangt? War selbst 45 Jahre lang aktiver Raucher , die letzten 10 Jahre rauchte ich 3-4 Schachtel Zigaretten am Tag sind knapp 5000.-€ im Jahr also bis jetzt etwa 25000.-€ Dampfe seit gut 5 Jahren E Zigarette und? ich fühle mich gesünder wie vorher habe auch seit dem keine mehr geraucht. Habe auch nur so nebenbei auf 5 Jahren 2000,-€ verdampft nachweislich. Sorry das ich keine Tabaksteuer mehr bezahle. Und Sie wollen mir erzählen was für mich gut oder schlecht ist, da kann ich nur lachen, bitte ersparen sie mir ihre LÜGEN.

  4. Marcel Frick | 6. November 2015 um 21:50 |

    Betref: Manuela Schwesig Regierungsbefragung Thema E-Zigarette

    Guten Tag,

    ich entschuldige gleich vorweg meine nicht Professionelle Art da ich nur als einfacher Bürger schreibe. Obwohl ich eigentlich immer die Fachkompetenz von Ihnen und Ihrer Partei hervorhebe, muss ich bei diesem Thema (E-Zigarette) jegliche Fachliche Kompetenz ihrer Aussagen in Frage stellen. Ich habe intensiv Studien beider Seiten gelesen und komme auch dort nicht auf den Grund ihrer negativen Ansicht zu diesem Thema. In letzter Zeit sind sehr viele seriöse (auch Europäische) Studien erschienen die die Krebsgefahr bei weitem nicht so hoch einstufen wie beim rauchen. Ich war selbst langjähriger Raucher und fühle mich dank E-Zigarette wesentlich besser. Auch bestätigen mir die Ärzte einen besseren Allgemeinzustand. Den Nikotingehalt habe ich bereits (wie viele andere) deutlich reduziert. Die vorherigen Rauchstops hielten nie lange. Mittlerweile sagen mir die Leute ich solle wieder rauchen da die E-Zigarette viel schädlicher ist. Ist das wirklich das Ziel unserer Politik ?. Warum kommen andere Länder zu ganz anderen Ansichten (z.B. England). Die E-Zigarette hat das Potential sehr viele Leben zu retten. Und ich erwarte das die Politik das Theme Sachlich genau überprüft. Hier geht es nicht um eine Modeerscheinung. Ich und viele andere sind sehr enttäuscht. Aber es ist noch nicht zu spät die Linie der Politik in eine sachliche und richtige Richtung zu ändern.

  5. Fragen eines, aus aktuellem Anlass, besorgten Dampfers.

    Raucher, wie die meisten Dampfer auch, sind beide Nikotin süchtig.
    Nicht ganz schön, aber so ist es und das wissen wir.
    Der große Unterschied zwischen uns ist, wie z.B. Britische Studien auch zweifelsfrei belegen, dass das Rauchen ca. 95 mal schädlicher ist und der Rauch auch im Gegensatz zum Dampf sehr viele Krebserregende Stoffe enthält. Was wiederum jedes Jahr durch die tausenden Toten, die durch die Folgen des Rauchens sterben, belegt ist.

    Jetzt wäre es natürlich das Beste mit dem Rauchen aufzuhören um dieser Gefahr des vorzeitigen Todes aus dem Weg zugehen, was auch einige durchaus schaffen.

    Ich gehörte leider, wie viele andere auch, nicht zu diesen Menschen, die es, auch mit Hilfe von Kaugummis und ähnlichen nutzlosen Hilfen, nur annähernd geschafft hätten, so einen starken Willen aufzubauen um Ihre Sucht zu besiegen.

    Nur durch Hilfe der hervorragenden Dampfgeräte, die es mittlerweile gibt, ist es mir jetzt gelungen vom tödlichen Rauch loszukommen.

    Mir ist schon bewusst, das ich immer noch „Krank“ Süchtig bin, nämlich nach Nikotin, aber selbst dies reduziere ich Schritt für Schritt durch schwächere Dosen.
    Was auch zumindest bis jetzt, von anfangs 18mg auf bisher 6 mg, ohne Entzugserscheinungen, hervorragend klappt.

    Mit meinen Zigaretten, wäre dies bis noch vor einem halben Jahr nicht einmal denkbar gewesen.

    Der Umstieg kann allerdings anderen Leuten, wie mir, nur gelingen , wenn es die bestmöglichen Dampfgeräte auch weiterhin gibt.

    Jede Einschränkung der alternativen Tauglichkeit, bringt die Gefahr mit sich, dass jemand es dann nicht mehr schafft umzusteigen.

    Es stellen sich mir mittlerweile aber dadurch auch diverse Fragen, die ich euch mitteilen will.

    Wenn ich nun jemand kenne der raucht und ihn nicht darauf hinweise, das es eine Lebensrettende Alternative zu seiner Tödlichen Sucht gibt, bei der er sich nicht mal einschränken muss, wäre das dann nicht schon unterlassene Hilfe Leistung?

    Wenn ja, wie würde man es dann bezeichnen, wenn jemand diese Lebensrettende Alternative den Suchtkranken wegzunehmen oder auch nur einzuschränken versucht?

    Unterlassene Hilfeleistung kann das ja dann nicht mehr nur sein, oder?
    Versehentlich würde das ja dann wohl auch nicht geschehen sondern doch dann bestimmt vorsätzlich.

    Vorsätzlich den frühzeitigen Tod von nicht nur einem, sondern von tausenden Leuten, die ohne bestmögliche Dampfgeräte, nicht von ihrer tödlichen Zigaretten Sucht loskommen würden, in Kauf nehmen, find ich schon ziemlich kaltblütig, ihr nicht?

    Warum macht nun jemand sowas, ist die Frage, die sich mir stellt?

    Der nahe liegende Grund ist natürlich, dass dadurch die hohen Tabaksteuern wegfallen würden, das ist jedem klar.

    Obwohl wir es hier in Deutschland nicht nötig hätten, da es ja unserem Staat gut geht und er einen nahezu ausgeglichenen Haushalt hat und trotzdem nicht auf Steuern verzichten zu wollen, das ist doch gierig, oder?

    Habgierig würde ich dies nennen.

    Aber Moment mal, wenn jemand den Tod von jemand vorsätzlich aus Habgier in Kauf nimmt, ist das den nicht schon ein Indiz für Mord?

    Und da es sich ja nicht nur um eine Person handelt, die es betrifft, sondern um viele, nennt man das dann nicht Massenmord?

    Wenn man nun jemand kennt, der so etwas vorhat oder schon beginnt dies umzusetzen , haben wir dann als Bürger nicht sogar die Pflicht, diese Person sofort bei der Polizei zu melden und anzuzeigen um sich nicht der Beihilfe zum Massenmord schuldig zu machen?

    Ich stelle mir mal das Szenario vor, wenn eine Ministerin oder und eine Leiterin eines großen Instituts, des versuchten Massenmords angeklagt würde, was dies für einen medialen Rummel nach sich ziehen würde!

    Die Ezigarette würde dadurch endlich als Lebensretter, was sie ja definitiv ist, ins Licht gerückt und bekäme die positive Aufmerksamkeit die sie längst verdient, nämlich als Erfindung des Jahrhunderts!

    Diese niederträchtigen Personen wären dann auch auf jeden Fall nicht mehr haltbar in ihren Posten, und wäre dies nicht alleine schon ein kleiner Sieg, im Kampf um das Recht auf freies Leben?

    Liebe Grüße euer

    Christian

  6. Sven Hinrichs | 7. November 2015 um 20:18 |

    Ganz ehrlich, mich regt es nicht mehr auf, die Phase habe ich längst hinter mir. Was die Frau Ministerin faselt, ist ohne Belang. Es ist egal wie sie sich zum Dampfen äußert. TPD 2 wird kommen und zwar hart. Es geschieht hier, es passiert ähnlich in den USA und es ist in anderen Ländern bereits Tatsache geworden, das das Dampfen bzw der Verkauf verboten ist. Dampfen macht nicht bei denen Profit, die die Fäden in der Hand haben und nur denen fühlen sich Politikdarsteller verpflichtet. Da können wir noch so viele Petitionen usw machen. Solange wir den Abgeordneten keine Aufsichtsratspositionen, Lustreisen, Parteispenden oder was auch immer bieten können, ist unser Wohlwollen (und zwar nicht das des Individuums, sondern nur das der Masse) nur alle 4 Jahre (und vielleicht bald nur alle 5 Jahre) relevant. Es wird bestenfalls ein genormtes Kartuschensystem übrig bleiben, das nicht gut schmeckt und teuer ist (denkt doch nur an die Zertifizierungsvorgaben für Liquids und der Forderung, dass E-Zigaretten immer die gleiche Menge Nikotin abgeben müssen). Das geht alles nicht, ist unbezahlbar und die Politik schert sich einen Kehricht darum, was mit den bisherigen Shops passiert. Der Bedarf kann von den Tabak- und Pharmakonzernen bedient werden (in Form derer bekannten Produkte, unabhängig wie schädlich sie sind oder wie schlecht sie helfen) und das sind jene, welche die volle Aufmerksamkeit unserer Vertreter haben. Für mich bleibt der einzige Hoffnungsschimmer, dass über Gerichtsurteile – wenn auch nur übers EUGH – in einigen Jahren ein bisschen zurückgerudert wird. Bis dahin kann mann sich nur eindecken, wenn man bis dahin weiterdampfen will, was aufgrund des MHDs der Liquids eine zeitliche Grenze hat, aber besser ist, als in einigen Wochen, Monaten oder spätestens Mai 2016 ins Leere zu gucken und dann zwischen ganz aufhören, albernen Kaugummis/Pflastern und dem Zigarettenautomaten wählen zu müssen. Weiterkämpfen? Ja klar, aber nicht ohne vom Schlimmsten auszugehen und sich vorbereiten.

  7. Na SNOKE ist doch schon in der Insolvenz, be Posh hat bereits die Preise gesenkt und LYNDEN bewirbt exzessiv Produkte, die wieder in die Rubrik „klassische Dampfgeräte“ fallen.

    Glühstängelprodukte klassischer Liquidhändler kommen aufgrund der mangelhaften Qualität der fernöstlichen Katalogware erst gar nicht auf den Markt und wer trotzdem versucht auf den in den Abgrund fahrenden Zug aufzuspringen, macht das streng getrennt von seinen üblichen Dampfartikeln.

    Die e-Zigarettenprodukte der Tabakindustrie sind bis dato allesamt auch nur fernöstliche Katalogware und die nimmt „Der Markt“ nun mal nicht an. Dampfen ist beratungsintensiv und dafür hat ein Glühstängelverkäufer und auch die Tabakindustrie keine Zeit. Insofern wird es aus der Ecke keine Produkte geben, die einen bzw. „Den Markt“ finden werden. Was bleibt, ist das von der WHO und dem DKFZ geforderte strenge Festhalten am bösen Raucher, denn ohne Feindbild kann man dort sonst schnell ganze Abteilungsstäbe wegen Aufgabenlosigkeit (denn die Zahl der Tabakzigarette-Raucher schwindet von Tag zu Tag) entsorgen. Also muss der Dampfer zum sogenannten Raucher erklärt werden, um die damit vertuschte Aufgabenlosigkeit der WHO und des DKFZ bei den Geldgebern rechtfertigen zu können. Das man die WHO angesichts der Wurstpanne öffentlich immer noch ernst nimmt funktioniert ja auch nur, weil unsere Politiker und leider auch noch viele unserer Kollegen vom Fernsehen immer noch an den Weihnachtsmann und an ihre PR-Berater glauben.

    Liebe WHO, liebes DKFZ. Ist denn der B R U S T K R E B S schon besiegt? Warum hat den dann meine Mutter bekommen und was ist eigentlich mit AIDS und EBOLA. Ich denke Ihr habt genug Baustellen und solltet Euch endlich mal an die wichtigen Aufgaben machen und nicht dauernd mit den Belanglosigkeiten gegen die Dampfer und gegen die Wurstesser davon ablenken, wie unfähig Ihr Euch bei den Kernaufgaben anstellt.

    Jeder Euro für die WHO und das DKFZ ist leider derzeit mehr als zu viel, denn wenn man für das viele Geld nur Lügenmärchen und Ignoranz gegenüber wissenschaftlich erwiesenen Fakten bekommt, dann sollte man dort aber mal ganz schnell das Licht ausmachen! Für das eingesparte Geld, braucht man nicht mal mehr Steuern von Rauchern und erst recht keine Steuern von Benzin- und Dieselverbrauchern abkassieren. Das damit eingesparte Geld würde auch noch ausreichen, um alle Flüchtlinge, die heute, morgen, oder in den nächsten Jahrzehnten zu uns kommen, ernähren zu können.

    Irgendwann muss doch auch mal Schluss sein mit einer an den Haaren herbeigezogenen Hetzkampagne, die einzig auf Lügenmärchen basiert. Die Inquisition wurde doch auch seinerzeit in gegenseitigem Einvernehmen friedlich aufgelöst. Warum sollen wir Dampfer über ein Gesetz, das einzig auf Lügenmärchen basiert, zu Kriminellen abgestempelt werden. Schluss mit dem Baden in heißem Öl, Schluss mit dem Werfen von Dampfern von Brücken mit Tabakzigarettenpäckchen um den Hals. Liebe Politiker, liebe WHO und liebes DKFZ kümmert Euch doch mal um die Flüchtlinge, sorgt für ausreichende medizinische Versorgung nicht nur hier in Deutschland sondern erst recht in den Ländern, aus denen die Flüchtlinge zu uns kommen.

    Gehen Sie in Flüchtlingscamps und helfen Sie bei der Essenausgabe, oder beim Putzen der Unterkünfte Frau Schwesig und nehmen Sie bitte Frau Dr. Pötschke-Langer doch bitte auch gleich mit, damit sie auch mal sieht, was es bedeutet, wenn man sein Geld mit Arbeit und nicht mit Lügenmärchenerzählen verdienen muss.

    Diese selbstherrlichen Individuen, die sich erdreisten vom Wohle und für das Wohle der Menschheit sprechen zu würden. Nix machen sie, einen Kehricht interessiert die Familienministerin unsere Kinder. Denn wenn sie wirklich Interesse am Wohle unserer Kinder hätten, dann würden sie den Müttern und Vätern mittels der TPD2 und dem Jugendschutzgesetz nicht eine gesunde Lebensform trotz Genus verbieten wollen. Sie würde die Mütter und Väter nicht zum Tabakzigarettenkonsum zwingen, sondern würde das Dampfen gesetzlich und regulativ genau so lassen, wie wir es heute am 08.11.2015 in diesem Lande vorfinden.

    Aktiver Jugendschutz wäre daher ein aktiver Schutz aller Menschen vor Gesetzen und Regelungen, die auf Lügenmärchen basieren.

    Lieber Herr Bundespräsident, liebe Frau Bundeskanzlerin. Bitte helfen Sie Ihrem Volk, denn die Mächtigen in unserem Lande und in unserem Staatenbund wollen Ihr Volk über eine gegen die Menschheit formulierte Gesetzgebung (TPD2) missbrauchen. Nicht nur Menschen aus anderen Nationen, die bei uns nicht nur Hilfe suchen, sondern diese Hilfe auch finden, leiden, nein Ihr Volk – also der gemeine Bundesbürger – leidet an einer geplanten Gesetzgebung, die nur auf Lügen und einer Hetzkampagne der WHO und des DKFZ aufgebaut ist. Bitte Herr Bundespräsident und bitte Frau Bundeskanzlerin, helfen Sie jetzt, nicht erst wenn es wieder zu spät ist. Und ja, dann werden unsere Kinder vielleicht auch einmal beim Thema e-Zigarette sagen können, dass es gut war, wie es damals – im Einvernehmen mit ALLEN Beteiligten – gelöst wurde.

    Vielen Dank!

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