SMOK TFV12 Cloud Beast King

SMOK TFV12

SMOK TFV12 Cloud Beast King

SMOK TFV12Innovation oder Akt der Verzweiflung?

Auf der Jagd nach immer spektakuläreren Leistungsbereichen und immer heftigeren Nebelwerfern versuchen einige Hersteller mehr und mehr Wicklungen in ihre Fertigcoils zu packen.

Der aktuelle Rekordhalter SMOK TFV12 Cloud Beast King bringt es aktuell auf 12 Coils.

Wir haben uns das „Beast“ für euch vorab einmal angesehen und getestet. Eine echte Innovation konnten wir jedoch nicht finden.

Aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Wartefrist wird der SMOK TFV12 Cloud Beast bei uns voraussichtlich erst in einigen Wochen auf den Markt kommen.

Wie nicht anders zu erwarten, macht der SMOK TFV12 Cloud Beast King seinem Namen alle Ehre. Eine wahre Höllenmaschine die dazu geeignet ist den Tankinhalt von 6ml in kürzester Zeit in eine große und dichte Wolke aus Dampf zu verwandeln.

SMOK TFV12Das ist erstmal nichts Verwerfliches, denn wer gerne große Wolken hinauspusten möchte, der wird sicher voller Vorfreude auf den SMOK TFV12 warten. Das Problem an der Sache ist nur, dass sich viele der Firmen aus Fernost fast ausschließlich auf die Zielgruppe der Cloud Chaser konzentrieren und für Dampfer die Wert auf einen feinen und nuancenreichen Geschmack legen immer weniger Geräte verfügbar sind.

Denn das eigentliche Problem des SMOK TFV12 ist, dass man hier mehr Wert auf werbewirksame Features legt, als auf einen ausgeprägten Geschmack. Das soll aber nicht bedeuten, dass dieser Verdampfer nicht schmecken. Es gibt tausende Dampfer die auf genau diese Art des Dampfens schwören. Würden diese Geräte ständig nur kokeln oder einen abartig schlechten Geschmack haben, wären diese Modelle nicht so erfolgreich wie sie es sind. Es ist nur einfach eine etwas andere Art den Dampf zu genießen.

Technisch machbar, aber auch sinnvoll?

SMOK TFV12Nur darf man sich nichts vormachen. Für das genüssliche „Dauernuckeln auf Backe“ bei 15 Watt, sind diese Geräte einfach nicht konstruiert. Es sind Cloud Chaser, die zeigen was technisch machbar ist. Ob solche Geräte auch sinnvoll sind, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Mit einem Durchmesser von 28 mm ist dieser Verdampfer für die Verwendung auf groß dimensionierten Akkuträgern prädestiniert. Sinnvollerweise sollte man hier eine Box wählen die mindestens 2 Akkus beinhaltet und entsprechende Leistungsreserven hat.

Eine stufenlos verstellbare Luftzufuhr, die im komplett geöffneten Zustand etwa 15 x 3 mm groß ist, ermöglicht den notwendigen Luftzug um diesen Verdampfer mit hohen Leistungen zu betreiben.

SMOK TFV12Im Lieferumfang befinden sich 3 verschiedene Verdampferköpfe (V12-T12 0.12 Ω Coil,  V12-X4 0.15 Ω Coil, V12-Q4 0.15 Ω Coil). Mit einem Durchmesser von ca. 20mm erreichen diese Köpfe beinahe Dimensionen, die man – bis vor kurzer Zeit nur – vom Außendurchmesser eines Verdampfers oder Tube Mods gewohnt war.

Das Top Filling System des SMOK TFV12 ist schon von seinen Vorgängermodellen SMOK TFV4 und SMOK TFV8 bekannt. Die Top Cap wird seitlich weggeschoben und gibt somit die Öffnungen zum Befüllen frei. Nach dem Befüllen wird die Top Cap wieder zurückgeschoben und rastet dort ein.

Der Mechanismus wurde beim SMOK TFV12 nochmals ein wenig optimiert, so dass die Top Cap nun etwas besser gegen das versehentliche Öffnen beim Transport geschützt ist.

Fazit

Als großes Manko bei diesem Verdampfer empfinde ich die Verdampferköpfe. Sie lassen bereits nach wenigen Tankfüllungen relativ schnell nach und verlieren an Geschmack.

Das Problem ist hier mit Sicherheit, dass bei einem Verdampfer mit insgesamt 12 verbauten Coils, alle Coils absolut identisch sein müssen. Weicht nur einer der Coils von den restlichen Wicklungen ab, kann dies dazu führen dass die Drähte ungleichmäßig aufglühen. Dies kann nicht nur zu einem unsauberen Geschmack führen, sondern lässt auch die Lebensdauer der Verdampferköpfe sinken.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die enorme Hitzentwicklung. Nicht nur der Dampf wird sehr warm, wenn man die vom Hersteller empfohlenen Leistungswerte verwendet, sondern der komplette Verdampfer wird so heiß, dass man ihn kaum noch mit den Fingern anfassen möchte.

Trotzdem, wird der SMOK TFV12 seine Fans finden, da bin ich mir sicher. Denn wenn es nur um große Wolken geht, fällt dieser Verdampfer sicherlich in die engere Wahl. Mich persönlich konnte das „Beast“ jedoch nicht wirklich begeistern.

SMOK TFV12


Wie der SMOK TFV12 im Vergleichstest mit dem IJOY MAXO V12 abschneidet, könnt ihr im Artikel „Duell der Zwölfzylinder“ in Ausgabe 05/17 vom DAMPFERmagazin lesen.

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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.

6 Kommentare zu "SMOK TFV12 Cloud Beast King"

  1. Ich bin zwar SMOK-Fan, aber den TfV 12, halte ich für etwas übertrieben, irgendwann muss doch mal das Ende des Möglichen erreicht sein. Ich mag lieber Geschmack als dicke Wolken.

  2. Ja gut und ich kann von dem TFV12 mit dem Q4 Kopf nur schwärmen. Mir kam es beim Kauf auf ein großes Liquid-Volumen an, was der Verdampfer tragen kann und auf einen guten Geschmack.

    Den Q4 Kopf dampfe ich derzeitig auf genau 101 Watt mit den bekannten Sony Konion VCT5A Akkus.

    Ich kann behaupten, dass ich einen originalen SMOK TFV12 besitze, mein Code wurde akzeptiert (freirubbeln und es wurde vorher nicht aktiviert seitens SMOK.

    Ich finde, dass es zwar einerseits sehr gut dampft, aber andererseits auch:

    – weder sifft
    – nichts an Lack abblättert
    – sehr sehr gut schmeckt (kommt sicherlich auch auf das Liquid an (ich nutze 80 VG / 20 PG Liquid) und 12% Aroma-Anteil.
    – alles einwandfrei funktioniert

    UND

    ich bspw. meinen Q4 Kopf schon seit über 6 Wochen dauerdampfe und über 11000 Züge gedampft habe und das mit dem 1. Kopf.

    Ich weiß nicht, was manche für Probleme haben, dass es nach „Gummi“ schmeckt oder warum bei manchen Leuten, die „Köpfe dauernd nach 2-3 Tagen verrecken“.

    Ich kann mir das nur so erklären, dass entweder das Liquid für den TFV12 bei diesen Leuten zu dünn ist (dann sifft es nämlich, also 50 50 oder 60 30 10 (V/P/Wasser)) oder halt manch einer die billigen Coils aus Fernost kauft, nur um paar Euro zu sparen.
    Dann sollte man sich aber auch nicht wundern, warum die ganzen negativen Ergebnisse zum Vorschein kommen.

    Beherzigt bitte beim TFV12 folgende Tipps:

    – Benutzt 80 VG / 20 PG Liquid (ohne Wasser). Zu dick ist schlecht, da kein Liquid-Nachfluss und zu dünn ist schlecht, weil dann alles durchsifft und spuckt…

    – Benutzt ausschließlich den Q4 Kopf (1 großes Loch in der Mitte) für den TFV 12.

    – Benutzt ausschließlich die originalen SMOK Köpfe.

    Ich dampfe meinen Kopf mit genau 101 Watt und habe bomben Geschmack und einen langlebigen Kopf.

    Na ja, ich kann euch das jedenfalls empfehlen, mein bester Verdampfer seit langen.

    In Verbindung mit meinem neuen ASMODUS Minikin 2 Akkuträger ein DREAM-TEAM !

  3. TheHood70 | 4. Januar 2018 um 20:53 |

    Also ich rauche den mit meinem Smok GX350 auf 101 Watt. Ich kann Silverhead da zustimmen. Auch wenn meine Mischung 55/35/10 ist. Was dennoch gut funktioniert. Finde den Kopf auch ein wenig besser als den TVF8

  4. TheHood70 | 4. Januar 2018 um 20:54 |

    Ach eins noch vergessen zu erwähnen 🙂
    Mein Coil ist ein V12-T12 0.12 Ohm

  5. Also ich finde den Bericht relativ nichtssagend! Es gibt viele Coils für den TFV12. Klar, die T12 sind heavy, dass hat auch für mich nix mit Genuss zu tun. Aber jeder, wie er will. Aber mit den Q4-Coils, noch nie geileren Geschmack gehabt und ganz entspannt auch bei 120W.
    Köpfe halten Smoktypisch lange! Und was ist das eigentlich immer mit dem Tankgemecker? Is doch völlig wurscht, ob der heiß wird, ich halte jedenfalls den Akkuträger fest und nicht den Tank. Außerdem, wenn man 350W durchjagd, klar wird da was warm. Wenn er bei den Q4 warm wird, dann habt ihr kein fehlerhaftes Produkt, sondern eine fehlerhafte Zugtechnik.

    Ich kann im Vergleich zum Melo 300 oder Cleito 120 oder Ornate nur sagen, schlägt die o.g. um Längen!

  6. Auch ich dampfe den TFV12 mit Q4 Kopf. Liquid 75/25. 5-8% Aromaanteil. Ich dampfe etwa 3-4 Füllungen am Tag und wechsele den Coil frühestens alle 4 Wochen. Habe noch nichts besseres im Punkto Geschmack gehabt… Nicht mal selberwickeln verbessert den Geschmack. Kann das Teil jedem empfehlen die das Beste vom Besten haben wollen… Daumen hoch!

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