Horst Winkler

Horst Winkler

Horst Winkler
Mitglied im bdfj (Mitgliedsnummer DE-711385-003)

Seit Anfang 2012 verwende ich die tabaklose E-Zigarette. Wie bei vielen die damals mit dem Dampfen angefangen haben, war auch mein erstes Gerät eine eGo-T von Joyetech. Einerseits begeistert, andererseits auch enttäuscht von den vielen Mankos dieser ersten Gerätegeneration schaute ich mich im Netz nach Informationen um. Fündig wurde ich im e-rauchen-forum.

Nachdem ich mich dort mehrere Wochen in das damals schon sehr komplexe Thema eingelesen hatte, folgten der damals sehr populäre CE4 und die gute alte Vivi Nova, die mich lange Zeit begleiteten. Nach etwa einem Jahr wagte ich mich dann so langsam an das Selbstwickeln und an das Selbstmischen heran. Mein erster Selbstwickler war der Irony, ein ausgesprochen zickiger ESS Verdampfer der definitiv nichts für Selbstwickelanfänger war. Nach gut einer Woche hatte ich ihn zwar bezwungen, doch schon tauchte der Kayfun Mini 2.1 auf, der ihn sofort wieder ablöste. Der HWV war ausgebrochen.

Fasziniert von den Möglichkeiten der verschiedenen Selbstwickler-Systeme, den mechanischen Tube-Mods und den verschiedenen Wickelmaterialien fing ich an herumzubasteln. Ich begann diese Schritte im e-rauchen-forum zu dokumentieren und später auch kleine Testberichte und Anleitungen zu schreiben. Diese Testberichte wurden immer umfangreicher, so dass ich Anfang 2014 von Daniel Hagemeister-Biernath, alias PepeCyB, dem damaligen Chefredakteur des DAMPFERmagazin angeschrieben wurde.

Fortan schrieb ich meine Testberichte für das DAMPFERmagazin. Angespornt durch viel positives Feedback wurden die Berichte immer umfangreicher und detaillierter. Die politische Situation interessierte mich jedoch auch sehr. Inspiriert durch Jens Mellin, alias Rursus, und Dr. Bernd Mayer, begann ich mich in Studien und Gesetzestexte einzulesen, besuchte Fach-Kongresse und sprach mit vielen Dampfen. So entstanden nach und nach auch mehrere politische Artikel und Interviews, rund um das Thema Dampfern.

Mitte 2015 übernahm ich dann den Posten des Chefredakteurs im DAMPFERmagazin, für den zwar seitdem ein Großteil meiner Freizeit drauf geht, der jedoch auch sehr viel Spaß macht und mir die Möglichkeit bietet etwas für die Community zu tun. Zusammen mit meinem Team durfte ich die Entwicklung des DAMPFERmagazin vom reinen Hobby-Projekt zu einem international anerkannten Fachmagazin mitmachen, wofür ich sehr dankbar gegenüber meinem Team und den treuen Lesern bin. Durch zahlreiche Reisen zu Messen, Veranstaltungen und Events entstanden so über die letzten 2 Jahre interessante Kontakte und Freundschaften die oft schon die Grundlage für interessante Gespräche und spannende Artikel gebildet haben.

Ich bin sicher dass das Dampfen nicht nur ein Trend ist, sondern ein Wendepunkt für viele Menschen. Meine Überzeugung ist es, dass trotz zahlreicher Gegner diese Bewegung nicht mehr gestoppt werden kann. Mit dem DAMPFERmagazin versuche ich diese Bewegung zu begleiten und sowohl Neueinsteigern als auch den alten Hasen immer etwas lesenswertes zu präsentieren.