TOUCH ME! SMOK G-PRIV 220W KIT

SMOK G-Priv

TOUCH ME! SMOK G-PRIV 220W KIT

SMOK G-Priv„Ein Touch-Screen bei einem Akkuträger, wer braucht denn sowas?“

Genau das war mein Gedanke als ich das erste Mal die G-PRIV Box von SMOK vor mir hatte. Doch inzwischen habe ich meine Meinung geändert. Die G-PRIV ist mehr als nur eine Spielerei und ein technisches Gadget. Sie verbindet ein (auch ohne Brille) sehr gut lesbares Display und eine intuitive Menüführung mit einer wirklich komfortablen Bedienung. Das Menü beschränkt sich dabei auf das notwendige und wirkt daher auch nicht überladen.

 


SMOK G-PRIV 220W

SMOK G-PrivMit seinem Touch Display erinnert es ein wenig an ein Smartphone. Gegenüber der langweiligen und altbackenen Optik die bei den ältere SMOK Boxen üblich war, wirkt das Design der G-Priv beinahe futuristisch.

Die Box liegt gut in der Hand und hat einen hervorragenden Feuerknopf der fast über die gesamte Gehäusehöhe geht. Oberhalb des Feuerknopfes befindet sich ein deutlich kleinerer Taster, der lediglich zum Sperren/Entsperren dient.

SMOK G-PrivDie sonst üblichen „+“ oder „-“ Tasten sucht man vergeblich, da die komplette Bedienung und Konfiguration über das Touch Display vorgenommen wird.

Auf der anderen Seite befindet sich der Akkudeckel der von 8 kräftigen Magneten gehalten wird. Unter dem Akkudeckel befindet sich Platz für zwei Zellen der Größe 18650, die in dieser Box seriell betrieben werden. Durch die gefederten Pole werden die Akkus gut in Position gehalten. Nichts klappert, alles ist passgenau und präzise. Auf der Unterseite befinden sich ausreichend Entgasungslöcher.

Bruchsicheres Display

SMOK G-PrivDas Display zeigt in einem großen Kreis die gewählte Leistung bzw. die gewählte Temperatur an. Der Kreis selbst symbolisiert die Zugdauer. Nach dem Feuern beginnt sich der Kreis (entgegen zum Uhrzeigersinn) aufzulösen und zeigt somit grafisch die Zugdauer an. Das ist nichts was man unbedingt benötigt, sieht aber im Gegensatz zu einem sonst üblichen Sekunden-Zähler doch recht stylisch aus.

Direkt darunter sieht man die Anzahl der Züge (Puffs), die Stromstärke (Ampere), die Spannung (Volt) und den Widerstand (Ohm). Oben im Display werden die Uhrzeit und der Ladestand der beiden Akkus angezeigt.

Im Temperaturmodus kann man zwischen Nickel-, Titan- oder Edelstahl-Draht sowie der Eingabe eines individuellen Temperatur-Koeffizienten wählen.

Über die bereits erwähnte Sperrtaste lässt sich mit einem kurzen Klick das Display ein-, bzw. ausschalten (Stealth Mode). Hält man die Taste kurz gedrückt so wird der Touchscreen gegen ein versehentliches Verstellen geschützt.


TFV8 BIG BABY TANK

SMOK G-PrivBei dem SMOK G-Priv Kit ist der SMOK TFV8 Big Baby Tank enthalten. Er macht nicht nur optisch eine gute Figur auf der Box, sondern ist auch ein Verdampfer der mit der hohen Leistung der Box umgehen kann.

Er hat ein Fassungsvermögen von 5 ml und das SMOK üblichen Top Fill System mit schwenkbarerer Top Cap. Im Lieferumfang befindet sich neben einem X4 Core (Quadruple Coil mit 0,15 Ω) auch ein T6 Core Verdampferkopf (Sextuple-Coil mit 0,2 Ω) und natürlich ein Ersatzglas für den Verdampfer.

Die Luftzugregulierung (AFC) lässt sich über einen Ring stufenlos und sehr präzise einstellen. Sie ermöglicht durch ihre beidseitig angebrachten, großen Langlöcher einen enorm leichten Zug.

Das Drip Tip aus Delrin hat zwar einen größeren Durchmesser als Standard Drip Tips, es passt jedoch hervorragend zum Verdampfer, wackelt nicht und macht einen sehr soliden Eindruck.

Diverse Coil-Varianten

Außer den beiden Coil-Varianten aus dem Lieferumfang (X4 und T6) gibt es noch mehrere optionale Versionen im Zubehörhandel. Neben dem T8 Core (8 Wicklungen) steht hier beispielsweise auch noch ein Q2 (Dual Coil), sowie eine RBA Einheit zur Verfügung.

SMOK G-PrivDer TFV8 Big Baby Tank ist, wie alle TFV Modelle von SMOK auf große Wolken, starke Leistung und direkte Lungenzüge ausgelegt.

Wer sich zu den “Backendampfern” zählt wird mit diesem Verdampfer sicherlich nichts anfangen können.

Geschmacklich konnte er mich durchaus überzeugen. Dabei bin ich jedoch weit unter den angegebenen Maximalleistungen geblieben. Sicherlich kann man den Verdampfer noch weiter ausreizen, man muss dann allerdings sehr warmen Dampf mögen.

FAZIT

SMOK G-PrivFür einen Preis von ca. 130 € (als Set mit Verdampfer) bekommt man eine durchaus wertige Box, die sowohl für Fortgeschrittene – die von ihrem Starterset auf etwas Größeres aufrüsten wollen – aber auch für technikverliebte Profi-Dampfer, geeignet ist. Mit dem TFV8 Big Baby Tank bekommt man zudem einen gut auf die Box abgestimmten Verdampfer.

Ich habe sowohl Box als auch Verdampfer drei Wochen lang intensiv getestet und konnte in dieser Zeit keine gravierenden Mängel feststellen.

SMOK G-PrivSowohl von der Optik als auch von der Haptik bin ich mit dem Set zufrieden. Es gab keine Fehler in der Elektronik und auch die Bedienung des Touch-Screens funktionierte jederzeit tadellos. Das Touch-Display finde ich außerordentlich gut gelungen, um die Akkus zu schonen sollte man es jedoch nur einschalten wenn es wirklich benötigt wird.

Der Micro-USB Anschluss ist sowohl für Firmware-Updates als auch zum Aufladen der Akkus zu  verwenden. Ich empfehle zwar trotzdem, die Zellen immer in einem externen Ladegerät aufzuladen, dass man im Notfall aber auch die Box über Micro-USB laden kann ist ein klares Plus.

Ein ausführliches Review des SMOK G-Priv 220W Kit findet ihr in DAMPFERmagazin Ausgabe 01/2017.

Bestellt euch noch heute die aktuelle DAMPFERmagazin Ausgabe in unserem SHOP. Dort findet ihr, neben den einzelnen Ausgaben, auch die Möglichkeit praktische 3er, 6er oder 12er Abos abzuschließen. So könnt ihr zukünftig keine Ausgabe mehr verpassen.

 

 

Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.

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