Vytenis Andriukaitis‘ Kampf gegen das Rauchen

Andriukaitis‘ Kampf gegen das Rauchen

Vytenis Andriukaitis‘ Kampf gegen das Rauchen

Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31.05. hat Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, eine Pressemitteilung veröffentlicht, die den Titel „Arbeiten wir gemeinsam daran, dass das Rauchen bald Vergangenheit ist“ trägt.

Vytenis Andriukaitis

Vytenis Andriukaitis

Vytenis Andriukaitis, der schon häufiger durch seine geballte Inkompetenz aufgefallen ist, lässt natürlich auch diese Gelegenheit nicht aus, um wieder einmal Propaganda gegen die E-Zigarette zu verbreiten.

Wie schon im letzten Jahr beginnt man damit, die zahlreichen Todesfälle anzuführen, die man auf die Verwendung von Tabakerzeugnissen zurück führt. Erstmal den Leser schocken, um Aufmerksamkeit zu bekommen?

Naja, egal … direkt im nächsten Satz folgt dann: „Besondere Sorge bereitet mir, dass junge Menschen zu neuartigen Produkten, wie erhitzten Tabakerzeugnissen und E-Zigaretten greifen, die immer öfter mit irreführenden Angaben vermarktet werden. 29 % der jungen Europäerinnen und Europäer zwischen 15 und 24 Jahren rauchen. Wie viele schädigen ihre jungen Lungen auf andere Weise?“

Natürlich werden hierzu keine Belege oder Quellen angegeben. Direkt nachdem er über die „Tabaktoten“ spricht, behauptet er einfach, dass E-Zigaretten „immer öfter“ mit „irreführenden Angaben“ vermarktet werden. Wie bitte?

Bei dem Satz „Wie viele schädigen ihre jungen Lungen auf andere Weise?“ lehnt er sich nicht ganz so weit aus dem Fenster. Er verpackt seine Botschaft hier geschickt in einer Frage. Eine Frage, die eigentlich alles bedeuten kann. Was ist gemeint mit „auf andere Weise?“. Meint er KFZ-Abgase an einer viel befahrenen Strasse? Schnüffeln an Klebstofftuben? Das Einatmen von Politikerfürzen? Das steht da nicht. Aber so wie er die Frage stellt, muss man davon ausgehen, er meint Tabakerhitzer und E-Zigaretten, ohne es direkt sagen zu wollen.

Der Rest der Pressemitteilung dreht sich eigentlich hauptsächlich darum, wie man Tabakkonzernen und Rauchern das Leben schwer machen kann. Da geht es beispielsweise um ein neues Track & Trace System. Dieses ermöglicht nun die Rückverfolgbarkeit einer Tabak-Zigarette vom Aschenbecher zurück, bis hin zu dem Farmer, der den Tabak geerntet hat. Auch für die Schockfotos, Warnhinweise und Plain Packaging klopft man sich bei der EU gegenseitig auf die Schulter.

Die Pressemitteilung schliesst dann mit den Worten: „Wir brauchen eine deutliche Eindämmung des Tabakkonsums auf allen Ebenen, weswegen mein besonderes Augenmerk auf einer strengen Marktüberwachung und Durchsetzung liegt. Wir müssen uns außerdem den neuen Herausforderungen, etwa den neuartigen Tabakerzeugnissen, stellen. Machen wir uns an die Arbeit!“

Statt „Machen wir uns an die Arbeit!“ wäre wohl „Setzen, Sechs!“ eher angebracht.

Erneut begreift man „neuartige Tabakerzeugnisse“, zu denen wohl, in seiner eingeschränkten Denkweise, zweifellos auch tabaklose E-Zigaretten gehören, nur als Herausforderung, die man streng Regulieren muss, statt diese endlich einmal als Chance in der Harm Reduction zu begreifen. Stattdessen stösst man Raucher und E-Zigarettenkonsumenten gleichermassen vor den Kopf, mit ideologischen Zielen und dem Wunsch, das Rauchen (inklusive dem Dampfen) abzuschaffen.

Link zur Pressemitteilung der EU:
http://europa.eu/rapid/press-release_STATEMENT-19-2751_de.pdf

 


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Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.