Über den Autor

Horst Winkler
Horst Winkler
Ich bin Dampfer seit Anfang 2012 und richte seitdem meinen Blick auf alles was mit dem Dampfen zu tun hat. Hierbei interessierte mich von Anfang an der Aufbau und die Funktionsweise der Hardware, so dass ich neue Geräte immer schon etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Bereits 2013 fing ich an kleine Testberichte zu schreiben. Dies entwickelte sich immer weiter und aus kleinen Testberichten wurden große Reviews mit Wickelanleitungen sowie Tipps und Tricks zu vielen Verdampfern und Akkuträgern. Seit Februar 2014 schreibe ich nun regelmäßig Artikel für das DAMPFERmagazin und kümmere mich hierbei hauptsächlich um die Reviews. Dabei versuche ich sowohl über neue und beliebte Mainstream-Geräte zu berichten, als auch über weniger bekannte Exoten. Ab und zu schreibe ich aber auch gerne mal einen politischen Artikel, aber auch wissenschaftliche Studien sowie juristische Entscheidungen die das Dampfen betreffen liegen immer mal wieder in meinem Fokus. Besonders faszinieren mich innovative und neue Konzepte, die zeigen dass die Entwicklung des Dampfens erst am Anfang steht und noch immer ein großes Potential in sich birgt. Man erreicht mich über die E-Mail-Adresse horst.winkler@dampfer-magazin.de​.

5 Kommentare zu "Wie aus einer überhitzten E-Zigarette mit kaum nachweisbaren Schadstoffen eine virale Horror-Story in den Medien wird"

  1. Da gibts denk ich jetzt schon noch eine Steigerungsform … von einer „Wissenschaftlerin“:
    http://oedc.at/web/index.php/de/aktuelles/32-news-hat-wissenschaftlerin-befragt-und-verbreitet-negativ-propaganda

    fängt ja schon böse an::
    „Beim Verdampfen der in der E-Zigarette enthaltenen Flüssigkeit entstehen verschiedene Verbindungen. Darunter Acrolein und Formaldehyd – zwei Substanzen, die keineswegs als unbedenklich gelten, wie die Expertin der MedUni Wien erklärt. So wirkt Formaldehyd – das übrigens auch in der herkömmlichen Zigarette enthalten ist – zum einen genotoxisch, sprich es kann das Erbgut schädigen und Mutationen auslösen.“

  2. supi Artikel!
    Das schreit nach einer Fortsetzung-)
    „Wie bringt man einen ganz normalen mündigen Nikotinkonsumenten (welcher jahrzehntelang tausende Schadstoffe und viele gesundheitliche Risiken AKZEPTIERT hat beim Inhalieren seiner Nikotinwolke) dazu, die risikoärmste Nikotinqualmvariante auf einmal so sicher haben zu wollen wie ein Nikotinersatzprodukt (obwohl er damit DAS GLEICHE jahrelang weiter macht wie bisher mit seinen Tabakzigaretten: Nikotinwolken bewusst inhalieren)?

    Hierbei ist eine „Innovation“ für den aufhörwilligen Raucher nötig gewesen:
    Die „Nikotinersatztherapie“ der Pharmaindustrie.
    Hier hat sich in unserem Kopf eingebrannt: „Nikotin ohne Tabak muss sicher und reguliert sein“.
    Wann kam die denn?
    „Uppsala, 9. Dezember 1983. Das Unternehmen Leo bringt den ersten Nikotin-Kaugummi namens Nicorette auf den deutschen Markt“
    http://www.aerztezeitung.de/panorama/k_specials/30-jahre/article/806573/highlights-1983-nicorette-kommt-markt.html
    Uppsala….die Heimat von Fagerström…wasn Zufall….

    Was war nur 2 Monate davor? Oktober 1983?
    Es wurde eine Tagung vom März 1983 veröffentlicht mit dem Thema „Risikoverhalten und Gesundheit“.
    Welches Fazit hatte diese Tagung?
    Man kann einem mündigen Bürger ein Risikoverhalten (wie z.B. „Nikotinkonsum in Wolkenform“…) nicht verbieten.
    Verfassungsrechtlich unmöglich (Handlungsfreiheit! Wie Alkohol trinken etc.).
    http://legacy.library.ucsf.edu/tid/ewp05c00/pdf?search=%22risikoverhalten%22
    …wasn Zufall aber auch…

    Was war der SINN der „Nikotinersatztherapie“ zur „Raucherentwöhnung“?
    Hierzu ein international anerkannter Fachmann (Fagerström) 1983:
    1983: „Raucherentwöhnung durch alternative Nikotinzufuhr“
    Privatdozent Karl-Olov Fagerström
    http://legacy.library.ucsf.edu/tid/wbf55d00/pdf?search=%22nicorette%20rauchen%22
    (er war übrigens beim Pharmaunternehmen Leo mit dabei..siehe oben)

    ALTERNATIVE Nikotinzufuhr: Also nix „Wolken“.
    Nikotin darf man nur kleben, lutschen, sprühen, etc..aber nicht jahrelang weiter per Wolken konsumieren.
    Prof. Fagerström ist Fachmann in „Behavior medicine“:
    Das „Rauchwolken“-Verhalten musste weg…diese „habit“ (und das Nikotin….das ist aber fast nebensächlich).
    Probierts aus: Das ist das Schwerste (geht aber keinen was an, wenn wir nicht aufhören KÖNNEN damit..solange wir es nicht aufhören WOLLEN).
    Hat Fagerström jemals klar und deutlich gesagt, dass die E-Zigarette dem Therapiekonzept der „Raucherentwöhnung“ komplett widerspricht?
    Jedenfalls sitzt er nun mit in einem „Nicotine Forum“, welches E-Rauchern Auszeichnungen verleiht, die dafür kämpfen beweisen zu wollen, dass die E-Zigarette praktisch so sicher ist wie ein Nikotinersatzprodukt…

    Zu der Zeit 1983 war ein „Raucher“ schlicht und einfach ein „Nikotinkonsument“..so wie ein „Trinker“ ein „Alkoholkonsument“ war. Man hat die Wortbedeutung „Nichtraucher sein“ ein „klitzekleines bischen“ verändert:
    Damals war ein „Nichtraucher“ ein Bürger, der weder Wolken generiert, noch Nikotin konsumiert.
    Heute…juristische Folgen:
    Heute sind alle „Nichtraucher“ mit der E-Zigarette…und lt. Gericht gilt nun ein „hoher Gesundheitsschutz“ ( weil ja alle „aufgehört“ haben) der in der TRL weiter ausgeführt ist.
    Und es ist aktuell auch egal, wo die E-Zigarette eingestuft ist: TRL oder Lebensmittelgesetz..auf dem „hohen Gesundheitsschutz“ bleiben wir sitzen.
    Den habe ICH aber nie verlangt, da ICH dachte 2010, Nikotin per se wäre für mich sehr schädlich.
    Hab ich aber akzeptiert, dieses sogar „tödliche Risiko“. Ich weiss auch, dass mich hoher Zuckerkonsum meucheln kann oder zuviel Cola oder Autofahren: Mein Bier, wenn ich diese Risiken eingehe! Ich wollte ja nicht aufhören…
    Ich kaufte die E-Zigarette ieinfach nur zum „weiterqualmen mit Nikotin“…sie schmeckte mir einfach besser.
    Was jucken mich da mögliche Schäden durch Aromen? NULL.
    So wie ich denken übrigens ca. 95% aller Nikotinqualmer…..(lt. Umfragen von Experten).

    Was tun?
    -ab sofort ein RISIKOVERHALTEN einfordern für uns mündige Bürger.
    Nikotinwolken generieren gehört definitiv dazu. Die haben alles rauszurücken, was nicht schädlicher als völlig legale und tausendfach risikoreicher Tabakzigaretten ist (also ALLES …Frau Dr. Pötschke-Langer war so freundlich und hat bereits bestätigt, dass ALLES weniger schädlich ist als herkömmliche Tabakzigaretten).
    Jetzt bringt uns Nikotinkonsum nicht mal um (was man vorher nicht wusste)….dann sind mögliche weitere Schadstoff-Fitzel auch egal.

    Wer kein Risiko mehr will, muss AUFHÖREN zu dampfen.
    Wer „Beipackzettel“ braucht oder alle Inhaltsstoffe wissen möchte:
    Kauft Nicorette.
    Wer wie gewohnt in Ruhe weiterpaffen will, hat alle möglichen „Langzeitrisiken“ zu akzeptieren (wie auch beim Tabakwolken generieren). Viel haben sie ja nicht gefunden….

    Der JUGEND soll die Regierung es verbieten (die können Risiken noch nicht so einschätzen), aber wir mündigen Bürger haben ein RECHT darauf. Wir können einschätzen, was wir tun.
    Wir brauchen in keinster Weise beweisen, dass die E-Zigarette „sicher“ ist und zwar solange nicht, wie es Tabakzigaretten auf diesem Planeten gibt, mit denen wir auch nur „Nikotinwolken“ generiert und bewusst INHALIERT haben.
    Wir dürfen uns schädigen wie wir wollen (aber die Jugend nicht).

    Es ist die Wolke…..die sichtbare Handlung „Wolke generieren“…….RISIKOVERHALTEN!
    HER DAMIT! Ich habe HANDLUNGSFREIHEIT und es wäre ethisch nicht vertretbar, mir das in funktionierenden Form wegzuregulieren..ich würde wieder Tabakwolken machen, was tausendfach risikoreicher wäre!
    ICH verlange mein RECHT auf ein RISIKOVERHALTEN!
    Das Bundesamt für RISIKObewertung wird bestätigen, dass die E-Zigarette nicht unbedenklich ist:
    Egal….HER DAMIT!

    Wermutstropfen: Da der Staat das Recht hat, Dritte vor meinen möglicherweise schädlichen Handlungen zu schützen, verzichte ich auf das Dampfen in Rauchverbotszonen (hier sitzen die am längeren Hebel).
    Alleine das Dampfen in NRS-Zonen würde mir unbrauchbare, aber sichere Dampfstifte der Tabakindustrie bescheren.
    Egal…dann dampfe ich eben draussen (Raucher sind eh gemütlichere Menschen…die finde ich vor der Türe und kann denen gleich erklären, wie man viel abwechslungsreicher Nikotin qualmen kann…und risikoärmer)

    Denkt um! Verlangt euer Recht auf ein RISIKOVERHALTEN als mündige Bürger!

  3. blackhide | 27. April 2015 um 21:48 |

    Gute Darstellung/Idee. Ein Verbesserungsvorschlag: Leider bleiben die oberen Stichpunkte im roten Kästchen beim Leser hängen. Ich würde die untere Originalaussage wesentlich größer gestalten. Auch würde ich diese Aussage an 1. Position stellen.

    • Danke für den interessanten Hinweis. Da ich sowieso vor hatte das Schaubild noch einmal zu überarbeiten, werde ich diese Anregung sehr gerne umsetzen 🙂

  4. Liebes Dampfer-Magazin,

    dieser Artikel spricht mir aus der Seele. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass diese Meldungen viral und über große Medien verbreitet werden. Der Otto Normal Verbraucher bekommt diese Infos ungefiltert und nimmt sie zunächst als wahr hin. Der Kontakt zur e-Zigarette kommt meiner Meinung nach somit gar nicht erst zustande bzw. wird mit einem großen Maß an Skepsis gesehen.

    Durch Euer Magazin hat der Interessierte wenigstens die Möglichkeit, sich objektiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Macht auf jeden Fall weiter so.

    Viele Grüße

    Michael

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